Was es ist...

Auf Initiative von Nest, Agentur für Leerstandsmanagement, wurde die ehemalige Bankfiliale in der Alserbachstraße / Ecke Liechtensteinstraße wieder mit Leben erfüllt. Mehrere Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen setzten von Ende Mai bis Ende Juni Aktionen und Interventionen im derzeit leer stehenden Geschäftslokal. Die Alserbachstraße konnte dadurch wieder verstärkt in das Interesse der Öffentlichkeit gerückt werden. Die Belebung und Aufwertung der Straße sollte in Gang gebracht werden.

 

Die Lokale Agenda Alsergrund bespielte das leer stehende Lokal vom 27. bis 31. Mai 2015 unter dem Titel „Was es ist…“.

Der Schriftsteller und Lyriker Erich Fried, verbrachte in diesem Haus seine Kindheit, bevor er 1938 vor dem Naziregime fliehen musste. Sein Liebesgedicht „Was es ist“ bringt sämtliche Gegenargumente, die der Liebe ihre Legitimität abzusprechen versuchen. Es sind meist dieselben Einwände, die gegenüber neuen Ideen für die Stadt eingebracht werden: unsinnig, aussichtslos, lächerlich oder unmöglich.

Im Rahmen der fünftägigen Zwischennutzung wurde mithilfe von öffentlichen Vorlesungen, Diskussionen sowie künstlerische Interaktionen der Diskurs zum Wandel der Stadt angeregt. Mehrere ProfessorInnen der Uni Wien und der TU Wien verlegten an diesen Tagen ihre Vorlesungen in die ehemalige Bank und machten diese für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich.

Ideen und Anregungen für den Alsergrund konnten über eine Ideenbank eingebracht und abgeholt werden. Den Abschluss bildete am Sonntag ein Brunch zum Thema „Der Wandel der Stadt“. Agendagruppen berichteten über ihre Beiträge zur nachhaltigen Bezirksentwicklung.

Sämtliche Aktionen waren kostenlos und frei zugänglich.

Kontakt

Herbert Bork

 

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