Gute Gründe für grüne Wände

Die Bevölkerung in den Großstädten wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Gleichzeitig verändert sich das Klima auf der Welt. Diese beiden Entwicklungen stellen die Städte der Zukunft vor neue Herausforderungen.


Nicht ohne Grund sind Städte zentrale Akteure im Klimaschutz. Denn Beton und Asphalt speichern die Sonnenwärme und machen Städte wärmer als das Umland. Da immer mehr Menschen in die Städte ziehen, ist klar, dass die Hauptleidtragenden künftiger Hitzewellen die BewohnerInnen von Städten sein werden.

 

Was Stadtgrün für Umwelt und Mensch leistet


Begrünte Fassaden können hier Abhilfe schaffen und zu einer Verbesserung des Stadtklimas führen. Sie besitzen sogar die Funktion einer „naturnahen Klimaanlage“. Die Pflanzen haben nämlich eine regulierende Wirkung auf das Klima. Durch die Fassadenbegrünung werden Innenräume und Höfe deutlich kühler. Dieser Effekt ist umso größer je mehr Gebäude eines Gebietes begrünt werden.


Darüber hinaus beleben begrünte Fassaden auch den öffentlichen Straßenraum, fördern die ökologische Vielfalt und erhöhen auch die Lebens- und Aufenthaltsqualität in der Stadt. Das Agendaprojekt „Grün am Bau“ greift genau diesen weitreichenden Gedanken auf und möchte urbane Hitzeinseln in kühlere Orte verwandeln. Hinter dem Projekt steht die Agendagruppe „Draußen im Neubau“, die sich für eine Ausweitung der Fassadenbegrünung im siebten Bezirk einsetzt. Das Projekt „Grün am Bau“ gewann auch den diesjährigen Klimaschutzpreis „Klip7“ des Bezirks.

Weitere Infos zum Projekt "Grün am Bau" finden Sie unter: https://www.la21wien.at/projekte-detail/gruen-am-bau.html