Agendaforum:
"Platz für alle" 24.10.2011, 17:30 Uhr Im Projektraum im WUK, Währingerstr. 59, 1090 Wien Strasse fair teilen, Begegnungszonen,
shared space
Sehr interessante Inputs der ExpertInnen beim Agendaforum „Platz
für Alle“ und erste konkrete Überlegungen für shared
space in Wien.
AgendaGruppen aus mehreren Bezirken und BezirkspolitikerInnen nutzen
das Agendaforum, um sich aus erster Hand über die Chancen und Grenzen
von shared space zu informieren.
In den anschließenden Arbeitsgruppen wurden konkrete Standorte
in den Agendabezirken mit den ExpertInnen auf ihre Tauglichkeit als
shared space überprüft. Die Diskussion war äußerst
interessant: so wurden einzelne Straßenabschnitt verworfen, andere
bestätigt und wiederum neue Plätze gefunden.
Besonders zahlreich nahmen PolitikerInnen aus dem 9. Bezirk am Agendaforum
teil. (der Standort des Agendaforums im WUK mag dabei vielleicht eine
Rolle gespielt haben). Bezirksvorsteherin Martina Malyar und ihre Stellvertreterin
Momo Kreutz brachten in Ihren Wortmeldungen das Ergebnis des Agendaforums
auf den Punkt: „Jetzt wissen wir besser, was mit shared space
gemeint ist. Viele unserer bisher angedachten Standorte sind dafür
eher nicht geeignet. Gleichzeitig haben sich andere Plätze und
Straßenabschnitte ergeben, die sich für dieses Konzept anbieten
und die wir weiter diskutieren wollen. Dank des nun gewonnenen Wissensstands
wird diese Diskussion sicherlich viel effizienter erfolgen können.
Vielen Dank an die ExpertInnen!“
Wir können uns da nur anschließen und fordern gleichzeitig
auf, auf unserem Agendablogmögliche Standorte von shared space in den Agendabezirken
zu posten.
Eröffnung
Biomarkt Sobieski 15.10.2011, von 08:00-11:00 Uhr
Sobieskiplatz, Alsergrund
Auf Initiative der Agenda 21 Plus Alsergrund
findet der Biomarkt des Biohofes Adamah ab 15. Oktober 2011 jeden Samstag von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr statt.
Mein
Bild von dir –
Generationen lernen sich kennen
Wie lebt die 76 jährige Schriftstellerin Traude Veran am Alsergrund,
welche Orte haben eine besondere Bedeutung für sie? Solche Fragen
stellte sich der 12 jährige Tobias Macke und er drehte mit seinem
Freund Raphael Besnier und Simon Macke einen Film über „Das
Kind vom Alsergrund“.
Otto Luif liest aus seinem Krimi „Sedlacek muss weg“ in
verschiedenen Kaffeehäusern, die eine lange Tradition am Alsergrund
haben, wie das Cafe Berg. Stefan Pausa, Nikolas Kainz, Lukas Engel und
Christoph Bartsch begleiteten ihn mit der Filmkamera. Es entstanden
auch interessante Gespräche mit einer Kaffeesommeliere, das den
Filmbeitrag ebenfalls bereichert.
Marianne Rickesheuzer hat sich mit der Strudelhofstiege, dem Palais
Liechtenstein und dem Geburtshaus von Schubert beschäftigt und
einen interessanten historischen Beitrag, begleitet mit mit Fotos dieser
Orte, beigesteuert.
Die Filme und Fotos, die am 9.6.2011 im JUVIVO gezeigt wurden, begeisterte
das ca. 70-köpfige Publikum, das ebenfalls eine große Altersspanne
nämlich von 2 Jahren(!) bis 76 Jahren aufwies. Die Musikschule
Alsergrund, die eine kontinuierliche Kooperationspartnerin der Agenda
im Bezirk ist, hat mit den 2 Cellistinnen Ciara Kushner und Helene Schönauer
sehr schöne musikalische Beiträge geliefert.
So konnte die Agendagruppe Generationen wieder ihr Schärfchen für
eine nachhaltige Bezirks- und Stadtentwicklung beitragen. Die Beteiligten
sind hoch motiviert, das auch in Zukunft zu tun.
Nachbarschaftsfest
in der Liechtensteinstraße Einen Nachmittag lang
gehörte die Straße ganz den AnwohnerInnen
Pünktlich zum Start des Straßenfestes öffnete der Himmel
seine Pforten und putzte mit seinem Regen die Straße sauber. Danach
stand einem gelungenem Straßenfest aber nichts mehr im Wege. Die
Bewohner des Grätzls nutzen die für den Autoverkehr gesperrte
Straße zum Spielen, Flanieren und zum Verkauf von Flohmarktware.
Eine besondere Attraktion waren die Fahrradsonderkonstruktionen der
WUK Fahrradwerkstätte.
Auf der Straße wurde Salsa und Lindyhop getanzt, Straßenmusiker
und ein Gospelchor schufen eine besondere Atmosphäre. Die Agendagruppe
Nachbarschaftsgärten bepflanzte Einkaufswagerln mit Gemüsepflanzen.
Diese mobilen Gärten konnten sogleich von Interessierten zur Pflege
mitgenommen werden.
Mit der Straßensperre wollte die Agendagruppe Äußere
Liechtensteinstraße ein Zeichen für die Aufwertung ihrer
Straße setzten und verdeutlichen, dass hier Menschen leben und
arbeiten, denen die Straße nicht nur als Verkehrs- sondern auch
als Lebensraum dient.
Von der Aktion begeistert waren neben Bezirksvorsteherin Martina
Malyar und ihrer Stellvertreterin Momo Kreutz
auch Gemeinderätin Sabine Gretner, die in Vertretung
von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou das Fest besuchte.
Das Fest hat jedenfalls trotz schwieriger Witterung einen gelungenen
Einstand gefeiert und soll in den nächsten Jahren zum fixen Bestandteil
des Bezirkslebens werden.
Musikalischer
Literaturhof 27.05.2011 von 15:00 bis 20:00 Uhr
Innenhof der Nußdorfer Straße 47
Im begrünten Innenhof der Nußdorfer Straße 47 finden
Lesungen von Wortkünstler/innen aller Generationen statt. Pflücktexte
geben Ihnen die Möglichkeit die Worte auch für spätere
Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen. Die Musikschule D´Orsaygasse
und der die a-cappella-Gruppe amusix
sorgen für die passende musikalische Umrahmung. Ein Genuss den
sich niemand entgehen lassen sollte! Der begrünte Innenhof stellt
eine Grünoase mitten in der Stadt dar und wird an dem Tag zu einem
Genuss für Augen und Ohren. Das Weingut Mayr sorgt mit besten Weinen
aus dem Schmidatal für einen zusätzlichen lukulischen Genuss.
Besuchen Sie den Innenhof, lassen Sie sich verwöhnen und Ihren
Gaumen, Ihre Augen und Ihre Ohren staunen.
Konferenz
zur Lokalen Agenda 21 in Wien
am 11. Mai 2011 im Wiener Rathaus
„Die Lokale Agenda 21 ist ein Erfolgsprojekt. Sie soll über
2012 hinaus
bestehen bleiben und wir wollen sie weiterentwickeln und verbessern.“
Mit diesen Worten eröffnete Vizebürgermeisterin Mag.a Maria
Vassilakou
am 11. Mai 2011 die LA21-Konferenz im Wiener Rathaus.
Eine
Straße putzt sich heraus!
Frühjahrsputz in der Äußeren Liechtensteinstraße!
Bewohner und Bewohnerinnen
der Äußeren Liechtensteinstraße setzen ein klares Zeichen,
dass ihnen ihre Straße am Herzen liegt. Gemeinsam mit Bezirksvorsteherin
Malyar, der Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Kreutz sowie mehreren
Bezirksvertretern und Geschäftsleuten wurde die Liechtensteinstraße
zwischen Alserbachstraße und Gürtel vom gröbsten Dreck
befreit und einige Fensterscheiben leer stehender Geschäftslokale
gereinigt.
Mit dieser Aktion, die im Rahmen der wienweiten Kampagne „Wien
putzt sich heraus“ stattfand, will die Agendagruppe die Aufmerksamkeit
in die Äußere Liechtensteinstraße lenken und dazu beitragen,
dass es mit der Straße wieder bergauf geht. Denn von den zahlreichen
Geschäften im einstmal belebten Straßenzug sind heute leider
mehr viele übrig geblieben. Umso wichtiger ist es, dass die bestehenden
Geschäfte unterstützt werden und in einem attraktiven Umfeld
existieren können. So ist es selbstverständlich, dass die
Agendagruppe auch von Frau Katharina Fabich, Obfrau des Einkaufsstraßenvereins
„Ihre Spezialisten im Alsergrund“ tatkräftig unterstützt
wurde.
Die
Energie der Sonne nutzen –
Tag der Sonne am Alsergrund!
06.05.2011 von 10:00 bis 18:00 Uhr
vor der Kooperativen Mittelschule, Glasergasse 8
• Testen Sie Elektro-Räder und Elektro-Mopeds. Genießen
Sie das Gefühl des Dahingleitens mit einem E-Zweirad und testen
Sie selbst! Die Elektrofahrzeuge werden freundlicherweise von Alsergrunder
Unternehmen zur Verfügung gestellt: enzovelo und iDrive Vienna
Green.
• Lassen Sie sich das Elektro-Auto von carsharing vorführen
• Informieren Sie sich über die Möglichkeiten eines
BürgerInnenkraftwerkes am Alsergrund
• Informieren Sie sich über die Photovoltaikanlage der KMS
Glasergasse
• Energie, die zum Staunen bringt – Solarkocher und Photovoltaikpanel
können getestet werden
• Infos der Bezirksvorstehung Alsergrund – Klimaschutzbezirk
und Klimabündnisbezirk. Fotos dazu gibt es hier.
ZEITSPRÜNGE
– Lesung mit Musik
Veranstaltet von der Agenda-Gruppe „Generationen“
Die Lokale Agenda 21 Plus, seit nunmehr 12 Jahren im Alsergrund tätig,
gibt wieder kräftige Lebenszeichen von sich: Ihr Projekt „Generationen“
veranstaltete am 14. Oktober im Seniorentreff des WUK eine Lesung mit
Musik unter dem Titel „Zeitsprünge“, bei der die jüngste
Vortragende 15, die älteste 76 Jahre war.
Im fast schon überfüllten Saal lauschten auch Bezirksvorsteherin
Martina Malyar, Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Stefan Freytag, die
Vorsitzende der Initiative Grüner SeniorInnen Wien (IGS) Birgit
Meinhard-Schiebel, der Direktor der Musikschule D´Orsaygasse Alexander
Mayer und die Teamleiterin der Aktiven Senioren im WUK Hemma Brandstätter
den Darbietungen.
Die Leiterin des Generationen-Projekts Dr.in Sabine Steinbacher sprach
über die Agenda 21 Plus. Mag. Günter Vallaster stellte die
KünstlerInnen vor und erklärte, warum sie sich gerade diese
Stücke ausgesucht hatten. Alles stand natürlich in Bezug zum
9. Bezirk:
Andrea Grascher sang mit ihrer Klavierbegleiterin zwei Lieder Franz
Schuberts, der am Alsergrund lebte. Marianne Rickeshauszer rezitierte
Heimito von Doderer (Die Strudlhofstiege), wollte aber unter dem Eindruck
der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko mit dem Goetheschen Zauberlehrling
auch darauf hinweisen, dass die technische Entwicklung dem Menschen
heute zu entgleiten droht. Elfriede Valand trug Texte von Erich Fried
vor, der 1938 aus dem 9. Bezirk emigrieren musste. Anna Picha und Nuur
Zaghlula, Schülerinnen des Gymnasiums Wasagasse, lasen aus Büchern
ihrer Lieblingsschriftsteller Wolf Haas und Heinrich Böll. Otto
Luif stellte Szenen aus seinem in Arbeit befindlichen Alsergrund-Krimi
vor. Die im Bezirk geborene Traude Veran schließlich gab in eigenen
Texten einen Streifzug durch ihr Leben zum Besten. Dies alles umrahmte
Markus Preissl am Klavier mit Stücken von Johann Sebastian Bach
bis zu einer Eigenkomposition.
Die animierte Stimmung setzte sich anschließend bei einem kleinen
Buffet in lebhaften Gesprächen fort, es wurden kulturelle Verbindungen
für die Zukunft geknüpft und die Gruppe Generationen ermutigt,
sich möglichst bald wieder zu melden.
Vortragsreihe
der Agendagruppe bewusst:nachhaltig
27.01.2011 | Referent Harald Jahn |Die Zukunft der Städte und
die Rolle der Straßenbahn am Fallbeispiel Frankreich.
(youtube)
Teil
1 | Teil
2 | Teil
3 ---------------------------------------------------------------------------------------- 01.02.2011 | Referent Prof. Hermann Knoflacher
|Vinschgaubahn
versus Wachauer Bahn. Wie Fachleute Nebenbahnen zum Leben erwecken,
statt diese zu schließen und Straßen zu bauen.
(youtube)
Teil
1 | Teil
2 | Teil
3 | Teil
4 | Teil
5 ---------------------------------------------------------------------------------------- 22.02.2011 | Referent Dr. Klaus Renoldner |
Das Prinzip der dreifachen Entlastung
"Übergang ins Nach-Erdöl-Zeitalter" - aber wie?
(youtube)
Privates
Carsharing - Vieles ist möglich
Am 19. November 2010 fand ein Informationsabend der Agenda21 zum Thema
Privates Carsharing statt. Das Interesse war groß und einige Testgruppen
wurden gefunden, die sich an caruso beteiligen werden. Das Forschungsprojekt
"caruso - Privates Carsharing" wird von Christian Steger-Vonmetz
betreut und lädt auch Sie ein, sich daran aktiv zu beteiligen.
Sie haben Interesse, konnten aber nicht zum Infoabend kommen? Kein Problem.
Melden Sie sich einfach bei uns.
Neue
Agendagruppe Liechtensteinstraße
Die BewohnerInnen der Liechtensteinstraße sind aktiv. Nach dem
erfolgreichen BürgerInnen-Rat hat sich eine neue Agendagruppe "Liechtensteinstraße"
gebildet. Die Agendagruppe strebt eine Verbesserung der Lebenssituation
in der Äußeren Liechtensteinstraße an. Als wesentlichste
Ziele sieht die Gruppe eine Verbesserung der Nahversorgung sowie eine
Verringerung des Verkehrs, um die Attraktivität des Straßenraums
zu erhöhen.
Wenn Sie sich beteiligen wollen und Ihre Ideen für die Liechtensteinstraße
einbringen möchten, sind Sie herzlich eingeladen teilzunehmen.
Generationen
begegnen sich
Die Gruppe "Generationen" ist aufgrund der sehr gelungenen
und gut besuchten Veranstaltung "Zeitsprünge" (14.10.
im WUK) motiviert und trifft sich weiterhin regelmäßig, um
die kommenden Aktionen im Bezirk zu planen.
Haben auch Sie Lust sich an generationenübergreifenden Aktionen
zu beteiligen, sich zu vernetzen und gemeinsam den Bezirk lebenswerter
werden zu lassen! Dann kommen Sie zu unserem Treffen!
Auf
gute Garten-Nachbarschaft
Arbeiten Sie mit uns gemeinsam an der Idee der Nachbarschafts-gärten
im Alsergrund. Ende November hat sich bereits einen große Gruppe
an interessierten Menschen getroffen und über die Möglichkeiten
im Bezirk diskutiert. Die Gruppe schreitet mit großen Schritten
voran, damit die Nachbarschaftsgärten im Alsergrund eine blühende
Realität werden. Sollten Sie Interesse haben, dann nehmen Sie doch
einfach am kommenden Treffen teil.
Interkultureller
Dialog im Alsergrund
Wir laden Sie ein, den interkulturellen Dialog im Bezirk zu fördern
und mit innovativen Projekten die unterschiedlichen Kulturen im Bezirk
zusammen zu bringen. Reden Sie mit und gestalten Sie Ihr Umfeld!
Wir freuen uns, wenn Sie an dem kommenden Treffen teilnehmen und mit
uns gemeinsam einen spannenden interkulturellen Dialog führen und
neue Projekte entwickeln!
BürgerInnenratentwickelte Ideen
für die Äußere Liechtensteinstraße
Am 25. und 26. Juni tagte der 1. BürgerInnenrat in Wien. Rund 15
BewohnerInnen des Grätzls Äußere Liechtensteinstraße
wurden per Zufallsprinzip ausgewählt und erarbeiteten in einem
1 ½ - tägigen Workshop ihre Vorstellungen zum Lebensraum
rund um die Liechtensteinstraße, zwischen Alserbachstraße
und Liechtenwerder Platz. Der BürgerInnenrat hat sich in Vorarlberg
bereits als erfolgreiche Form der BürgerInnen-Mitbestimmung bewährt
und kommt zum ersten Mal in Wien zur Anwendung. Die Ergebnisse wurden
am 29. Juni dem Bezirk und den interessierten BürgerInnen vorgestellt.
Im Herbst werden die BewohnerInnen mit Unterstützung der Agenda21
an der Umsetzung ihrer Ideen arbeiten. Zusätzliche interessierte
Menschen sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Melden Sie sich
ganz einfach im Agendabüro!
Präambel
Mit der Teilnahme am BürgerInnenrat Äußere Liechtensteinstraße
zeigen wir unser großes Interesse an einer Verbesserung der Lebenssituation
in der Äußeren Liechtensteinstraße.
Wir werden uns auch weiterhin aktiv für unser Grätzl einsetzen
und lästig bleiben, bis Erfolge sichtbar werden.
Als wesentlichste Ziele für die Äußere Liechtensteinstraße
sehen wir:
_die Nahversorgung verbessern sowie
_den Verkehr verringern und die Attraktivität des Straßenraums
erhöhen.
Wir werden als KonsumentInnen eine entstehende Nahversorgung jedenfalls
unterstützen.
Wird ein öffentlicher, autofreier Platz im Bereich der Äußeren
Liechtensteinstraße geschaffen, sind wir bereit, auf diesem einmal
jährlich eine Veranstaltung durchzuführen.
Als Test möchten wir die Liechtensteinstraße für einen
Tag zumindest teilweise in eine Fußgängerzone umwandeln und
ein Straßenfest abhalten.
Straßenfest in der Nußdorfer Straße
am 28. Mai 2010! Über 40 Geschäfte beteiligten sich am Nachbarschaftsfest
und lockten mit zahlreichen Sonderangeboten und besonderen Aktionen
in die Nußdorfer Straße. Angeboten wurden Sonderrabatte,
Flohmärkte, Getränkeverkostungen und sogar gratis Traumdeutungen
und Fotos mit Darth Vader von Star Wars.
Das Ziel, die Nußdorfer Straße und ihre Geschäftsleute
besser kennen zu lernen, unterstützte auch die Installation „Gesichter
der Nußdorfer Straße“. In den Schaufenstern
der beteiligten Geschäfte wurden die Geschäftsleute und ihr
persönlicher Bezug zum Schubertgrätzl vorgestellt.
Begleitet wurde das, von Bezirksvorsteherin Martina Malyar eröffnete
Straßenfest, von einem Musikprogramm, das der
Bedeutung des Schubertgrätzls gerecht wurde. Im Innenhof der Hausnummer
47 spielten bei der Eröffnung SchülerInnen der Musikschule
D`Orsaygasse auf und der a-capella Chor AMUSIX sorgte für das musikalische
Rahmenprogramm beim Innenhofheurigen. Mit dabei war auch das Schuberthaus,
das kostenlose Führungen durch die Ausstellung anbot.
Etwas lauter, dafür aber auch sehr tanzbar, ging es in der Fußgängerzone
hinter der Markthalle zu: Samba Attack heizte die Stimmung mit heißen
Trommelklänge an, unterstützt wurden sie dabei von Bezirksvorsteherin-Stellvertreter
Stefan Freytag, der mit seinem Saxophon einstimmte.
Das Fest fand im Rahmen des 3. Wiener Nachbarschaftstags www.nachbarschaftstag.at
mit wienweit 65 Veranstaltungen statt.
Tag der Sonne im Alten AKH
Auch wenn die Sonne sich an diesem Samstagnachmittag etwas hinter den
Wolken versteckte, stand sie doch im Mittelpunkt des Geschehens. Anlässlich
des Europäischen Tages der Sonne veranstaltet die Agenda 21 Alsergrund
eine Informationsveran- staltung zum Thema erneuerbare Energien und
Nachhaltige Mobilität.
Bei den anwesenden Ausstellern und dem Infozelt der Agenda21-Gruppe
„energie.bewusst“ konnten Informationen über die Möglichkeiten
erneuerbarer Energien eingeholt werden.
Vom Gefühl des Dahingleitens mit einem E-Rad verführen ließen
sich zahlreiche BesucherInnen und testeten die Vorteile von Elektro-Rädern!
Die E-Bikes wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von
Mountainbiker. (Stadtbahnbögen 145-150 Währ. Gürtel Ecke
Sternwartestr. 1090 Wien) www.mountainbiker.at
Frau Morocutti, Solar- und Elektroautopionierin erklärt ihr Elektroauto
und lud zu Rundfahrten ein.
Die Erlebnisstation war besonders für die kleinen BesucherInnen
ein Anziehungspunkt: Solarkocher, Experimente, Keratives und vieles
mehr führte die Pfadfindergruppe 21 vor (www.gruppe21.at) und lud
zum Mitmachen ein.
Und nicht zuletzt informierte der Stand der Bezirksvertretung über
das Klimaschutzprogramm Alsergrund.
EU-Woche
der nachhaltigen Energien vom 22.03. bis 25.03.2010 bei der Agenda 21
Plus am Alsergrund
Die AgendaGruppe bewusst:nachhaltig organisiert im Rahmen der EU-weiten
Aktionswoche zur Energiewende (http://www.eusew.eu/)
eine hoch interessante Vortragsreihe. Veranstaltungsort ist der Festsaal
der Bezirksvorstehung, Währinger Str. 43, 1090 Wien, ausgenommen Montag,
den 22.03.09: hier besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung
zur Fernwärme Spittelau.
Hier die Termine im Einzelnen.
Auftakt mit Tradition am Alsergrund
Mit einer Veranstaltung zum Themenschwerpunkt „Interkulturelles
Zusammenleben“ startete die Lokale Agenda Plus am Alsergrund am
16.12.2009 in die nächste Phase und setzt den erfolgreich beschrittenen
Weg zu einer nachhaltigen Bezirksentwicklung fort. Die Eröffnungsworte
sprachen Bezirksvorsteherin Martina Malyar und Bezirksvorsteherin Stellvertreter
Sefan Freytag.
Seher Çakir, mehrfach ausgezeichnete Autorin und Bewohnerin des 9. Bezirks,
las Texte aus ihrem neuen Erzählband "zitronenkuchen für die 56.
frau" und schilderte ihren persönlichen Bezug zu Wien und dem 9.
Bezirk.
Bei einem Kamingespräch mit BV Martina Malyar; Aziz Gülüm (MA 17); Seher
Çakir;, Ingrid Draxl (Agendagruppe „"Begegnungen in Sprache"
4. Bezirk) sowie Markus St. Clair Osorno (Flüchtlingshaus Rossauer Lände)
wurde anschließend der Frage nachgegangen, wie Menschen unterschiedlicher
Herkunft am Alsergrund arbeiten, leben und wohnen.
Die Veranstaltung ist ein Zeichen dafür, dass die Lokale Agenda 21 Plus
ein wichtiger Bestandteil des Bezirkslebens geworden ist.
Was ist neu an der Lokalen Agenda 21 Plus?
Neu an der Lokalen Agenda 21 Plus ist gegenüber der bisherigen
Agenda Alsergrund nicht nur die Namenserweiterung durch das „Plus“.
Dieses Plus steht einerseits für die Kofinanzierung des europäischen
Regionalfonds, im Rahmen der Ziel 2-Förderung der Stadt Wien. Andererseits
werden die Agendaprozesse der Bezirke 4, 9, 22 und 23 unter ein gemeinsames
Dach gestellt, ohne dabei die bezirksspezifischen Qualitäten und
Ausrichtungen aufzugeben. Es sollen vielmehr Synergien genutzt und in
der Gemeinsamkeit zusätzliche Stärke gefunden werden. Ebenfalls
neu sind die drei thematischen Schwerpunkte „Nachhaltige Mobilität
und öffentlicher Raum“, „Stadtteile für Jung &
Alt“ und „Interkultureller Dialog“. Die thematische
Bündelung von Aktivitäten ermöglicht eine verbesserte
Vernetzung der Stadt mit den Bezirken. Die Lokale Agenda 21 Plus ist
damit an vier Geschäftsgruppen der Stadt Wien – Geschäftsgruppe
für Stadtentwicklung und Verkehr, Geschäftsgruppe Gesundheit
und Soziales, Geschäftsgruppe für Integration, Frauenfragen,
Konsumentenschutz und Personal und die Geschäftsgruppe Umwelt –
angeschlossen. Trotz dieser Schwerpunktsetzung gilt aber nach wie vor
eines der wichtigsten Grundprinzipen der Lokalen Agenda: Alle Ideen
für eine nachhaltige Stadtentwicklung sind höchst willkommen
und werden soweit sie mit den Prinzipien der Lokalen Agenda vereinbar
sind, durch das Agendabüro unterstützt. Stichwort Agendabüro:
Mit dem Neustart der Lokalen Agenda 21 Plus hat das Betreuungsteam gewechselt.
Die Projektleitung wird nun von Herbert Bork und Waltraud Wagner durchgeführt.
Das Team setzt sich aus den drei Büros stadtland (Raum- und Landschaftsplanung),
komobile Wien (Mobilität) und Im Kontext (Interkulturalität,
Generationen) zusammen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals
bei der bisherigen Projektleiterin, Sabine Gruber und ihrem Team sehr
herzlich für die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre bedanken.
Frau Gruber wird der Agenda 21 auch weiterhin als „Wissensmanagerin“
zur Verfügung stehen.
Das Agendabüro ist wie bisher in der VHS Alsergrund, Galileigasse
8, untergebracht.
Agendagruppe bewusst:nachhaltig organisiert Woche der nachhaltigen
Energie am Alsergrund
Bereits seit Jahren setzt sich die Agendagruppe „bewusst:nachhaltig“
das Ziel, durch das Angebot von Vorträgen und Veranstaltungen das
Wissen an und das Bewusstsein für Themen der nachhaltigen Entwicklung
zu erhöhen. Und das mit großem Erfolg: die Liste der Vortragenden
lesen sich wie das „Who is who“ der „Nachhaltigkeitsszene“,
und die Themen und Inhalte der Referate spiegeln den Stand der Wissenschaft
wieder, mehr noch: oft werden Diskussionen geführt, die der heutigen
Zeit weit voraus sind.
Vom 22.3. bis 26.3.2010 nimmt nun die Agendagruppe an der EU Woche der
nachhaltigen Energien teil und veranstaltet eine höchst
interessante Vortragsreihe. Das Programm im Detail finden sie unter
Termine und wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Neue Agendagruppe „energie.bewusst“
Österreichs gesamte Energieversorgung ist zu knapp 75% von fossilen
sowie atomaren Energien abhängig. Letzteres obwohl sich die österreichische
Bevölkerung eindeutig gegen die Nutzung der Atomkraft ausgesprochen
hat. Der Stromverbrauch wird gegenwärtig noch überwiegend
durch erneuerbare Energien - vorwiegend Wasserkraft - abgedeckt. Durch
den stetigen Anstieg des Verbrauchs sank der Anteil in der Vergangenheit
jedoch auf ca. 60%. Fossile sowie atomare Energien sind begrenzt. Deren
Einsatz schädigt Mensch und Natur. Österreich wird durch deren
(ineffizienten) Einsatz höchstwahrscheinlich seine Klimaziele in
der Periode 2008-2012 nicht erreichen. Nach aktuellen Hochrechnungen
im Auftrag des Umweltbundesamt sind die Klimaziele bis 2020 mit den
bisher gesetzten Maßnahmen nicht erreichbar! Wie auch fossile
und atomare Energien stehen erneuerbare Energien nur im begrenzten Maß
zur Verfügung. Der Stromverbrauch stieg in der Vergangenheit um
ein Donaukraftwerk pro Jahr. Bei Fortschreitung des Trends wäre
das Wasserkraftpotenzial unseres Landes zur Stromerzeugung in ca. 6
Jahren aufgebraucht. Die Nutzung von Biomasse steht in Konkurrenz mit
der Nahrungsmittelproduktion bzw. der stofflichen Verwertung. Für
die Erschließung scheinbar unbegrenzt zur Verfügung stehenden
Stroms aus Sonne oder Wind werden begrenzt zur Verfügung stehende
Metalle aufgebraucht.
Aus diesem Grund setzt sich die Gruppe „energie.bewusst“
im Dialog mit den BürgerInnen des 09. Bezirks sowie seinen politischen
VertreterInnen für den effizienten Einsatz der Energie ein. Nach
Meinung der Gruppe sollte in einer Gesellschaft mit 100% erneuerbaren
Energien und besonders effizienten Einsatz von Ressourcen, die Energiedienstleistung
z.B. in Form von getrockneter Wäsche, behaglich und angenehm temperierten
Räumlichkeiten, gekühlten Lebensmitteln sowie der sinnvolle
Transport von A und B und nicht der Strom, die Wärme, die Kälte
oder der Kraftstoff im Fordergrund der Befriedigung von Bedürfnissen
stehen. Hierbei spielt vor allem die Altbausanierung eine Schlüsselrolle,
da hier im Mittel 70% Einsparungen möglich sind. „Besser
Leben mit weniger Energie“ ist ein uns sehr wichtiges Prinzip.
Ebenso favorisieren wir das Konzept der Faktor 10 Sanierung sowie der
Ausbau zur Energieerzeugung im Rahmen des Gebäudes „Plus-Energie
Haus“. In Teilen der urbanen Gebäudestruktur ist ebenso der
Ausbau der Fernwärme möglich, jedoch ist prinzipiell die Integration
der erneuerbaren Energien dringend notwendig. Die Agendagruppe „energie.bewusst“
steht allen Interessierten offen und freut sich über zusätzliche
UnterstützerInnen. Derzeit plant die Gruppe eine Veranstaltung
zum Tag der Sonne am 8. Mai 2010.
Fest der Nachbarschaft im Schubertgrätzl
Mit neuem Schwung startet die Agendagruppe Schubertgrätzl in das
Jahr 2010. Vieles konnte schon erreicht werden – so scheint der
Leerstand bei den Geschäftslokalen in letzter Zeit zurückgegangen
zu sein und noch heuer werden Begrünungsmaßnahmen in Form
von Pflanztrögen die Attraktivität der Nußdorfer Straße
weiter erhöhen. Geht es nach der Initiatorin der Agendagruppe,
Frau Karin Oppeker, sollen das Schubertgrätzl und die Nußdorfer
Straße noch weiter an Attraktivität und Lebensqualität
gewinnen. Ein wichtiger Punkt dabei ist es, dass sich Menschen, die
hier wohnen, arbeiten und einkaufen, besser kennen lernen und eine stärkere
Beziehung zu ihrem Grätzl aufbauen. Ein guter Anlass hierfür
soll ein großes Fest am 28. Mai bieten. Das genaue Programm und
die Aktionen, die auf der Nußdorfer Straße stattfinden werden,
befinden sich noch in der Ausarbeitung. Fest steht jedenfalls, dass
das Schubertgrätzl-Fest Teil des Europäischen Nachbarschaftstag
sein wird, einer Initiative, die Solidarität und den sozialen Zusammenhalt
in unseren Städten fördert.
Haben Sie Ideen für die Nußdorfer Straße oder wollen
Sie sich beim Fest am 28. Mai aktiv beteiligen? Melden Sie sich bitte
im Agendabüro, wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit!
JUVIVO sucht Lernhilfen
Die Idee der Lernhilfe für Kinder und Jugendliche hat ihren Ausgangspunkt
mit dem Agendaprojekt „Sprachhilfe für Migrantenkinder“
im Jahre 2002 gefunden. Zwischenzeitlich wird das Projekt sehr erfolgreich
vom Verein „Juvivo“ betreut. Jeweils am Dienstag und Donnerstag
Nachmittag, zwischen 14:00 und 15:30 Uhr erhalten Kinder und Jugendliche
Unterstützung bei Ihren Hausaufgaben von ehrenamtlichen HelferInnen.
Wenn auch Sie Freude daran haben, mit Kindern zu arbeiten, flexibel
und
gleichzeitig verbindlich sind und ein- bis zweimal wöchentlich
Zeit haben, melden Sie sich bitte direkt bei Herrn Michael Schönen
unter der Telefonnummer: +43 650 9423010.
Biowichtl Hauszustellung unterstützt als Agendabotschafter die
Agenda 21 Plus!
Informationen zur Agenda 21 Plus werden ab sofort auch über Biowichtl
Hauszustellung Interessierten Personen zugestellt. Wir freuen uns, dass
das Unternehmen die Anliegen der Agenda 21 Plus über ihren KundeInnen
weiterträgt.
Biowichtl Hauszustellungg liefert geschmackvolle Bio-Lebensmittel (größtenteils
von österreichischen Erzeugern) auf Bestellung in ganz Wien direkt
ins Haus, ab € 40,-- Bestellwert. Auch Abholung vom Lager
in der Liechtensteinstrasse 121 (an der Vereinsstiege) ist möglich.
Bestellen Sie bequem über den Webshop im Internet oder telefonisch
aus dem Katalog: Biowichtl Hauszustellung, Liechtensteinstraße
121, 1090 Wien, 01/4801010, www.biowichtl.at