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February
2012
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Sicheres Queren
Sicheres Queren
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Sicheres Queren |
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Die AgendaGruppe konnte ihre
Ideen weitgehend erfolgreich umsetzen
und hat sich daher im Herbst 2008 aufgelöst.
Fünf hoch motivierte Menschen aus dem Bezirk fanden
sich im Herbst 2004 zusammen,
um aufgrund persönlicher Erfahrung und guter Kenntnis der bestehenden
Situation
Verbesserungen bei der Verkehrssicherheit zu erreichen.
Von der Gruppe wurden zwei Bereiche im Bezirk vordringlich bearbeitet:
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Kreuzungsbereich Knotzenbachgasse
- Gatterederstraße
Der Knoten Lastenstraße – Knotzenbachgasse
– Dirmhirngasse – S-Bahn Station Atzgersdorf liegt im Einzugsgebiet
großer Wohnhausanlagen und Schulen. Es begegnen sich hier die Verkehrsströme
aus Liesing, über die Dirmhirngasse kommend, und aus Mauer. Dazu
kommen die FußgängerInnen (viele SchülerInnen), die von
und zur Schnellbahn oder der Linie 66A wollen. Gerade in Spitzenzeiten
kam es zu häufigen Staus und gefährlichen Situationen für
alle VerkehrsteilnehmerInnen. Da bei der Ankunft einer Schnellbahn die
BahnfahrerInnen aus verständlichen Gründen auf keinerlei Verkehrsregeln
achten, ist es in diesem Bereich nur durch viel Glück zu keinem größeren
Unfall gekommen.
Nach zahlreichen Gesprächen, Arbeitsitzungen und Ortsbegehungen konnte
gemeinsam mit dem Bezirk, der MA 46 und der MA 25 eine Lösung gefunden
werden, die im Jahre 2007 umgesetzt wurde.
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Ergebnisse:
Endstelle des 66A wurde in die
Gattereder straße direkt vor die
S-Bahnstation verlegt
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Übergänge für FußgängerInnen
erhielten Mittelinseln |
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Kreuzungsbereich wurde
verschmälert
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Leitsystem für sehbehinderte
Menschen wurde eingebaut |
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Endresstraße / Ecke Mauerer
Lange Gasse
In der rückwärts gelegenen Wohnhausanlage Nr.
64 leben 16 Parteien mit 10 (Kleinst) kindern, denen ein gefahrloses Überqueren
der stark frequentierten Endressstraße zu den gegenüberliegenden
Parkplätzen nicht möglich war. Die Situation (von Atzgersdorf
kommend) wird zunächst durch den Rechtsknick der Straßenführung
uneinsichtlich – das Überqueren der Straße ist somit
immer mit einem uneinkalkulierbaren Risiko verbunden. Zudem werden im
Caritasheim „Haus Mauer der Caritas“ (Nr. 64) 36 Personen
mit Behinderungen betreut, die täglich in der Früh gebracht
und nachmittags wieder mit Kleinbussen abgeholt werden. Weitere 8 Klienten
sind in Wohngemeinschaften untergebracht. Das Überqueren mit RollstuhlfahrerInnen
im Frühverkehr stellt eine schwierige Situation für alle Beteiligten
dar.
Das Ziel war es daher, die Verkehrssicherheit im Bereich Endresstraße
/ Ecke Maurer Lange Gasse zu erhöhen. Die Gruppe bevorzugte dabei
die Errichtung eines Schutzweges, wenn möglich mit einer Lichtsignalanlage.
Dieser Wunsch konnte aufgrund verkehrstechnischer und finanzieller Rahmenbedingungen
leider nicht erfüllt werden. Dennoch wurden Maßnahmen gesetzt,
die ganz wesentlich die Situation entschärft und die Verkehrssicherheit
erhöht haben. Die Umsetzung erfolgte in 2 Schritten 2007
und 2008:
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Ergebnisse:
zusätzliche Haltezone für
Behindertentransporte
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Gehsteigvorziehung zur Erhöhung der
Verkehrssicherheit für FußgängerInnen |
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Umbau der Einmündung
Maurer Lange Gasse in die Endresstraße
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Reflexion des Gruppenbetreuers
Herbert Bork:
Das Engagement und die Motivation, sich für die Erhöhung der
Verkehrssicherheit einzusetzen und gemeinsam an diesem Ziel zu arbeiten,
war in der Gruppe von Anfang an hoch. In zahlreichen Arbeitsrunden wurden
Ideen entwickelt, Skizzen gezeichnet, Details geplant und schließlich
mit den zuständigen Magistratsabteilungen und dem Bezirk auf ihre
Umsetzbarkeit hin geprüft. So war es auch für die Mitglieder
der Gruppe selbstverständlich, dass ihre ersten Ideen nicht zur Umsetzung
gekommen sind, sondern umgeplant werden mussten. Das Verständnis,
dass die Umsetzung von Maßnahmen im Straßenraum einiges an
Zeit benötigt, musste hingegen erst entwickelt werden. Zu groß
war die persönliche Betroffenheit und die damit verbundene Ungeduld.
Aber gerade dieser Wille, etwas möglichst rasch ändern zu wollen
ist es, das den Erfolg schlussendlich sicher stellt und zu diesem erfolgreichen
Ergebnis führte.
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