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Archiv Aktuelles 2007 - 2009

           
     
     

Aktuelles Archiv 2007 - 2009

Agen D A N K E Fest - 5 Jahre Lokale Agenda 21 in Liesing
Engagierter BürgerInnen leisteten über 8.000 Stunden freiwillige Arbeit für den Bezirk!
Zahlreiche Projekte für eine nachhaltige Entwicklung konnten im Rahmen der Lokalen Agenda 21 durch die Initiative engagierter Menschen in den vergangenen 5 Jahren umgesetzt werden.
Dieser großartige Einsatz wurde am 22. Jänner im Rahmen des „agen DANKE festes“ im Festsaal des Bezirksamtes in Liesing entsprechend gewürdigt und ausgiebig gefeiert. Bezirksvorsteher Manfred Wurm und politische VertreterInnen der SPÖ, ÖVP und Grünen bedankten sich persönlich bei den Aktiven für ihren Einsatz.
Im Mittelpunkt des Festes standen die aktiven BürgerInnen und ihre zahlreichen, wertvollen Ideen für den Bezirk. Die interkulturellen Musikgruppen DUYGU, Fijaker sowie Rote Seiten mit special guest Paul Kajamkoski und die FIJAKER sorgten für eine rauschende Unterhaltung der über 120 Gäste.
Die Lokale Agenda 21 macht zwar von März an eine kurze Pause. Ab Sommer 2009 werden jedoch mit neuem Elan weitere Projekte umgesetzt und neue Ideen für eine nachhaltige Entwicklung im Bezirk gesucht. Alle Menschen, denen die Zukunft von Liesing am Herzen liegt, sind eingeladen, sich zu beteiligen und sich schon jetzt im AgendaBüro zu melden. Denn, wie beschreibt es eine der Aktiven so treffend: "Die Lokale Agenda 21 ist ein Prozess, der von der Partizipation aller interessierter Bezirks- und GemeindebürgerInnen lebt".

 

agendafest bork wurm

agendafest

agendafest millionenshow

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
       
       

SternenbotschafterInnen
Am Mo. den 3. Nov. 2008 um 16:45 Uhr bei der Wotrubkirche führen die SternenbotschafterInnen der 6 B des RGORG 23 "Jung und Alt" durch Prof. Muckes Sternengarten. Im Anschluß Plauderstunde beim Heurigen in Mauer. (Eine Aktion der Agenda Gruppe Generationendialog)

  die sternenbotschafterInnen
   
   
   

 Bahnlärm in Liesing
Die AgendaGruppe Ruhigeres Wohnen beschäftigt sich jetzt auch mit dem Bahnlärm in Liesing.
Viele Anliegen der AgendaGruppe Ruhigeres Wohnen wurden bereits gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern des Bezirks sowie der zuständigen Magistratsdienststellen diskutiert und auch umgesetzt. Derzeit ist die Umgestaltung des Querungsbereiches Rudolf - Zeller - Gasse/Amstergasse geplant. Bei einem Lokalaugenschein mit An wohnerInnen konnte die Markierung eines zusätzlichen Schutzweges sowie von Sperrflächen vereinbart werden. Damit soll insbesondere die Querung für die Schulkinder erleichtert und die Sichtverhältnisse zwischen AutolenkerInnen und FußgängerInnen verbessert werden. Die Agenda Gruppe möchte sich diesbezüglich für die rasche und konstruktive Zusammenarbeit bei allen zuständigen Stellen herzlich bedanken. Im Herbst möchte sich die AgendaGruppe Ruhigeres Wohnen neben den laufenden Anliegen im Straßenverkehrsbereich auch dem Thema Bahnlärm verstärkt widmen. Die von Seiten der ÖBB vorgeschlagenen Lärmschutz maßnahmen entlang der Südbahnstrecke zwischen Stadtgrenze und Bahnunterführung Atzgersdorfer Straße werden beim nächsten Treffen der AgendaGruppe vorgestellt und diskutiert.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind gerne eingeladen bei der AgendaGruppe Ruhigeres Wohnen mitzuarbeiten und auch neue Themen einzubringen.

   
   
   
   

 Mit dem Rad zu den AgendaProjekten
Die Radtour „Agenda on Tour“ führte am 20.06.2008 quer durch den Bezirk zu den bereits umgesetzten und geplanten Projekten der verschiedenen AgendaGruppen. Die ca. 15 TeilnehmerInnen besuchten so u.a. die Kunstwerke an der Liesing, die angedachten Grünflächen des Grünplans, Kreuzungsumbauten der Agenda Gruppe Sicheres Queren sowie neuralgische Punkte im Radwegenetz. Der Nachmittag reichte jedenfalls nicht aus, all das zu besichtigen, was bereits auf Initiative der AgendaGruppen umgesetzt oder angedacht wurde. Ein Zeugnis für die Vielfalt und großen Menge an Ideen, die durch die Agenda entwickelt werden konnten. Schlusspunkt und Ausklang bildete ein Besuch beim Heurigen in Mauer.

  radtour zu agendaprojekten
       
   
       

 Luftballons zur Eröffnung des neuen Spielplatzes am Anton-Heger-Platz
Wie bereits im letzten Newsletter berichtet, wurden auf Initiative von mehreren Eltern und der AgendaGruppe Grünplan 23, im Herbst vergangenen Jahres erste Adaptierungen für den neuen Spielplatz am Anton-Heger-Platz vorgenommen. Wolfgang Ermischer (Büroleiter BV 23. Bezirk) und DI Robert Wagner (Leiter der MA 42, Gartenbezirk 4) setzten sich dafür ein, dass rasch neue Spielgeräte aufgestellt werden konnten.
Anlässlich des internationalen Nachbarschaftstages, am 27. Mai 2008 wurde nun der Spielplatz offiziell eröffnet. Rund 30 Kinder und 20 Mütter, Väter, Omas und Opas kamen zur Eröffnung und ließen Luftballons in den Himmel steigen, um am Weitflugwettbewerb teilzunehmen. Den Kindern wurde ein breites Angebot an Spielen geboten, die Eltern konnten sich in Ruhe austauschen und den Nachmittag im Schatten des AgendaZeltes genießen. Die Eröffnung ließen sich auch Bezirksvorsteherstellvertreter Gerald Bischof, Bezirksrätin Andrea Krischke sowie die beiden Personen, die seitens des Bezirks bzw. der Stadt maßgeblich an der Umsetzung beteiligt waren – Wolfgang Ermischer und Robert Wagner – nicht entgehen. Die Eltern und Kindern waren jedenfalls begeistert und würden die Aktion im nächsten Jahr gerne wiederholen.
Übrigens: ein Luftballon wurde bis in den 21. Bezirk geweht. Es war dies der Luftballon der kleinen Isabel, die somit die Gewinnerin des Weitflugwettbewerbs ist und sich über einen Büchergutschein im Wert von 40 Euro freuen kann!

  Gewinnerin Ballonwettbewerb
       
   
       

 Klares Bekenntnis zur Lokalen Agenda 21 im 23. Bezirk!
Die Lokale Agenda 21 im 23. Bezirk läuft in ihrer jetzigen Form noch bis zum März 2009. Höchste Zeit also, sich Gedanken darüber zu machen, ob und in welcher Form die Agenda auch nach diesem Zeitpunkt im Bezirk weitergeführt werden soll.

Um diese Fragen zu klären, fanden in den letzten Monaten mehrere Arbeitsrunden mit VertreterInnen der politischen Fraktionen, aktiven BürgerInnen aus den AgendaGruppen sowie dem Verein für Lokale Agenda 21 in Wien statt. An dieser Stelle vielen Dank an alle TeilnehmerInnen für ihr Engagement!
Ausgehend von der Frage, was die Stärken der Agenda sind und welche Vorteile der Prozess für die Menschen im Bezirk brachte, wurden erste Rahmenbedingungen für eine Weiterführung erarbeitet und diskutiert.
Als Ergebnis dieses Diskussionsprozesses wurde schließlich in der Sitzung der Bezirksvertretung, am 18. September 2008, von der SPÖ, der ÖVP und den Grünen ein Antrag für die Fortsetzung der Agenda einge bracht und beschlossen. Die FPÖ unterstützte diesen Antrag nicht.
Jetzt gilt es noch die detaillierte Form des Prozesses auszuarbeiten und die Finanzierung sicherzustellen. Die Zeichen für eine Zukunft der Agenda im 23. Bezirk stehen jedenfalls günstig!

  Klares Bekenntnis zur Lokalen Agenda 21, Arbeitsrunden
       
   
       

 Grünflächen und Radwegenetz Liesing
Der Grünplan wurde von der AgendaGruppe Grünplan23 im Juni mit Herrn Wurm, Herrn Glotter von der MA 18 und Herrn Pamer von der MA 21 diskutiert. Überlegt wurden Möglichkeiten, wie die Ideen der Gruppe in die Planungsüberlegungen für den Bezirk einbezogen werden können. Besonders erfreulich ist, dass die Gruppe in das Wettbewerbsverfahren zur baulichen Entwicklung von „In der Wiesen Süd“ an der Carlberggasse eingebunden wurde. Wie bereits bei der Flächenwidmungsplanung für die Atzgersdorfer Friedhofsgründe konnte eine Stellungnahme abgegeben werden. Weitere Beiträge sind vorgesehen.
Die Untergruppe Radwege hat ihr Radwegekonzept für den westlichen Bereich des Bezirks ausgearbeitet und wartet auf die Begutachtung ihrer Ideen durch die MA 46.
Die AgendaGruppe freut sich nach wie vor über interessierte MitstreiterInnen, die neue Ideen für die Erhaltung und Entwicklung der grünen Potenziale mitentwickeln oder sich für ein attraktives Radwegenetz im Bezirk einsetzen wollen.

   
       
   
       

 ZeitenBlicke
ZeitenBlicke war das Motto der letzten großen Veranstaltung der Gruppe Generationendialog im März dieses Jahres. In Zusammenarbeit mit der AgendaGruppe Interkulturelles Zusam-menleben und in Kooperation mit der Magistratsabteilung 17 (Integrations- und Diversitätsangelegenheiten) haben die Jugendlichen der 6 F des Anton - Krieger Gymnasiums einen sehr abwechslungsreichen Abend im Bezirksmuseum des 23. Bezirks gestaltet, an dem auch der Bezirksvorsteher Wurm teilnahm. Präsentiert wurden Filmsequenzen aus der Veranstaltungsreihe „Abschiednehmen im globalen Dorf“, in denen Begräbnisrituale und Jenseitsvorstellung islamischer, jüdischer und christlicher Glaubensgemeinschaften gezeigt wurden. Der Film ist das Ergebnis von Friedhofsbegehungen im 23. Bezirk, die von der Agenda Gruppe „Interkulturelles Zusammenleben“ 2007 initiiert wurde. Die vielfältigen Aktivitäten der Gruppe „Generationendialog“ wurden an diesem Abend von Professor Car als Filmzusammenschnitt vorgeführt und wieder einmal wurde deutlich, wie engagiert die Jugendlichen an einem Dialog mit anderen Generationen arbeiten.
Höhepunkte des Abends waren die vorgetragenen Gedichte und Texte der Schülerinnen und Schüler Farah, Nicki, Dominik, Anisa, Christina, Ioris, Astrid, Roland und Ferdi - und das in insgesamt 6 Sprachen, türkisch, kroatisch, polnisch, persisch, englisch und deutsch. Darko begleitet die Veranstaltung sehr gekonnt am Klavier und Otto sorgte für das richtige Licht. Etwas Lokalkolorit brachte BV Wurm, indem er einen Beitrag aus dem Buch „Die Ziegenmama“ vorlas, bei der es sich um die Bäuerin des letzten heute noch bewirtschafteten Bauernhof im 23. Bezirk handelte. Bei anschließendem Buffet mit fair gehandelten Produkten unterhielten sich die ca. 70 Besucherinnen und Besucher über die gelungene Vielfalt des Abends. Auf diesem Wege möchten wir uns auch nochmals recht herzlich bei Max Stoni bedanken, der uns das Bezirksmuseum für diesen Anlass überlassen hat.

 

       
   
       

 Linie 60A verlängert und ÖV-Taschenfaltplan kurz vor der Realisierung
Erfolge der AgendaGruppe Öffentlicher Verkehr:
Die Buslinie 60A wurde im Juli 2008 von Atzgersdorf bis nach Alterlaa verlängert und somit direkt an die U6 angebunden. Gleichzeitig wurde die 60A-Linienführung über die Breitenfurter Straße zurück zum Bahnhof Liesing sowie die 66A-Kurzlinie Alterlaa-Atzgersdorf eingestellt. Die Gruppe Öffentlicher Verkehr freut sich, dass diese langgehegte Forderung der 60A-Anbindung an die U6 nun in der Realität umgesetzt wurde. Die bisherigen Erfahrungen mit der neuen Linienführung sind durchwegs positiv.
Kurz vor dem Sommer 2008 gab es in Liesing eine gemeinsame Begehung mit der Firma Gewista und dem AgendaBüro bezüglich der Haltestellenausstattung der Buslinie 60 A. Es wurde die aktuelle Situation mit teilweise sehr mangelhaftem Komfort (z.B. fehlende Überdachung, keine Sitzmöglichkeiten, kaum Beleuchtung) und entsprechende Verbesserungsvorschläge besprochen und fotografisch dokumentiert. Die Firma Gewista hat versprochen, die Verbesserungsvorschläge auf Ihre Realisierbarkeit hin zu prüfen. Weitere Gespräche im Herbst 2008 werden daran anknüpfen und sich mit der konkreten Umsetzung von Maßnahmen beschäftigen.
Auch die Projektidee „Taschenfaltplan des Öffentlichen Verkehrs in Liesing“ nimmt konkrete Formen an. Der Taschenfaltplan soll dazu beitragen, dass mehr Personen im Bezirk (und im Wiener Umland) vom durchaus guten ÖV-Angebot in Liesing wissen, darüber informiert sind und die öffentlichen Verkehrsmittel öfters nutzen.
In diesem Taschenfaltplan sollen auf Basis eines Stadtplanes von Liesing alle ÖV-Verbindungen mit Linienführung und den Fahrplaninformationen der 8 bis 10 wichtigsten Verbindungen in einem handlichen Taschenformat eingetragen sein.
Es wurden vor und nach dem Sommer 2008 vielversprechende Gespräche mit Vertretern des VOR-Verkehrsverbund Ostregion geführt, die dieser Projektidee ebenso sehr positiv gestimmt sind wie die Steuerungsgruppe der Lokalen Agenda. Der VOR würde die Umsetzung des Taschenfaltplanes vor allem durch die karthografische Darstellung und die Bereitstellung der Fahrplandaten unterstützen. Weitere Gespräche mit der Liesinger Bezirksvertretung und anderen möglichen PartnerInnen zur Umsetzung und Finanzierung des Taschenfaltplanes folgen im Herbst 2008. Ganz im Sinne des Klimaschutzes soll der Taschenfaltplan jedenfalls das Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr fördern.

  öv taschenfaltplan kurz vor der realisierung
       
   
       

 Einmündung Maurer Langegasse entschärft!
Nach der Gehsteigvorziehung, die bereits letztes Jahr umgesetzt werden konnte, wurde heuer im Frühjahr die Einmündung der Maurer Langegasse in die Endresstraße umgebaut. Wo bisher ungebremst in die Endresstraße eingebogen werden konnte, soll die neue Straßenführung zum Langsamfahren und zum Anhalten an der Kreuzung verleiten. Auch wenn die neue Verkehrssituation für manche AutofahrerInnen noch ungewohnt ist, sind Verkehrs-expertInnen überzeugt, dass die Verkehrssicherheit an dieser neuralgischen Kreuzung wesentlich erhöht werden konnte. Ein weiterer Erfolg für die AgendaGruppe Sicheres Queren auf deren Initiative der Umbau initiiert wurde.

  einmündung maurer langegasse entschärft
       
   
       

 Die Schlafstadt aufwecken - Visionen für Atzgersdorf-West
Bereits im Jänner wurde im AgendaBüro die Diplomarbeit von Philipp Fleischmann präsentiert, die Visionen für die Wohngegend rund um den Fridtjof-Nansen-Park bis zur S-Bahn-Station Atzgersdorf entwickelt.
Ein neues Stadtteilzentrum für die AnwohnerInnen könnte:
_einen lebendigen Treffpunkt, der auch im Winter nutzbar ist, schaffen,
_gut nutzbare öffentliche Freifläche entwickeln,
_die Nahversorgungseinrichtungen im Grätzl ergänzen,
_den Zugang zur S-Bahn-Station aufwerten sowie
_einen Rückzugsort für Jugendliche im Bezirk bieten.
Die Ausstellung wurde mit einer Diskussion eröffnet. Bezirksvorsteher Manfred Wurm, Univ. Ass. DI Herbert Keck (TU Wien), DI Herbert Buchner (MA 21) sowie DI Philipp Fleischmann, Projektverfasser führten mit rund 40 BesucherInnen einen spannenden Diskurs zur städtebaulichen Entwicklung des Grätzels.

 
       
   
       

 Die Europäische Sumpfschildkröte - zu Gast beim Liesinger Solarstammtisch
Getreu dem Motto „Energie ist mehr“ lud der Liesinger Solarstammtisch Mag. Maria Schindler ein, um über Ihr Projekt zur Rettung der Europäischen Sumpfschildkröte zu berichten. Hier eine Zusammenfassung des äußerst interessanten Vortrags:
Wer meint, dass Schildkröten-Schutz nur an fernen Meeresstränden stattfindet, der irrt: Direkt vor den Toren Wiens, im Nationalpark Donau-Auen werden derzeit intensive Schutzmaßnahmen für die letzten Bestände der einzigen heimischen Schildkrötenart getroffen: Früher war die Europäische Sumpfschildkröte in sämtlichen Au-Landschaften Europas beheimatet. Doch ihre Lebensräume wurden nach und nach zerstört, sodass es heute in unseren Breiten nur mehr Restvorkommen gibt. Die letzte heimische Population lebt in den Au-gewässern zwischen Wien und Bratislava - im Nationalpark Donau-Auen.
Die Biologin Maria Schindler leitet hier seit 2002 das Artenschutzprogramm „Europäische Sumpfschildkröte“, ein Schutz- und Forschungprojekt, das mit Gründung des Nationalparks ins Leben gerufen wurde, um auf die seltenen Tiere aufmerksam zu machen und ihre Bestände für die Zukunft zu sichern.
Heutzutage ist zwar dem Lebensraumverlust durch den Schutzstatus der Donau-Auen Einhalt geboten, doch geeignete Eiablageplätze sind seit der großen Donauregulierung rar geworden. Auf den wenigen geeigneten Standorten kommen auch nur wenige Gelege durch, denn die Nahrungskette macht auch vor bedrohten Tierarten nicht halt: Schildkröteneier sind eine kalorienreiche Nahrungsquelle und zudem leichter erreichbar als etwa Vogeleier. Vor allem Marder, Füchse und Dachse graben die Gelege auf und zwar meist schon in derselben Nacht, in der sie gelegt wurden. Um den Jungschildkröten eine Chance zum Leben zu geben, wurde 2007 mit einem intensiven Gelegeschutzprogramm begonnen. Ermöglicht wurde dies durch eine Kooperation des Nationalparks mit dem Tiergarten Schönbrunn. Dieser hat sich bereit erklärt, die Schildkrötengelege in sein Patenschaftsprogramm zu integrieren - es ist nun also erstmals für jedermann (und jede Frau) möglich, Pate eines Geleges in freier Wildbahn zu werden, die geleistete Adoptionsgebühr von 100 Euro ermöglicht Maria Schindler und ihrem Team, die Nistplätze zu kontrollieren und die abgesicherten Gelege bis zum Schlupf der jungen Schildkröten zu betreuen. Der Pate erhält zum Dank eine Einladung zu einer geführten Wanderung durch den Lebensraum der Sumpfschildkröten und natürlich einen detaillierten Bericht über die Entwicklung seines Geleges.
Wer sich dafür interessiert (auch als Geschenk?) - es werden laufend Paten und Patinnen gesucht: Bitte unter Bekanntgabe des Namens und der Adresse den Betrag an das Patenschaftskonto des Tiergarten Schönbrunns überweisen:
Kontonr: 00617521000; BLZ: 12000;
Kennwort „Sumpfschildkröte“

  sumpfschildkröte1

sumpfschildkröte2

sumpfschildkröte3
       
   
   

 AgendaFrühstück
Am 2. Juni 2007 fand wieder ein AgendaFrühstück
im Friedjof Nansen Park statt.
Fotos hierzu finden Sie in der Fotogalerie!

   
   
   
   

 Kreuzung Knotzenbachgasse / Gatterederstraße
auf Initiative der AgendaGruppe Sicheres Queren umgebaut!

Aufgrund der breiten StraßenqueArschnitte, hoher Geschwindigkeiten und der Unübersichtlichkeit kam es im Bereich dieser Kreuzung insbesondere für FußgängerInnen immer wieder zu gefährlichen Situationen. In mehreren Sitzungen wurde gemeinsam mit den zuständigen Magistratsabteilungen eine Lösung gefunden, die nun umgesetzt wurde:
- Mittelinseln erleichtern das Queren der Fahrbahn für FußgängerInnen
- Das Einbiegen für Autos wird besser organisiert und soll Wartezeiten verringern
- Die Verlegung der Bushaltestelle verhindert, dass die Fahrgäste beim Umsteigen zur S-Bahn die Fahrbahn kreuzen müssen. Bedauerlicherweise gehen durch diesen Umbau einige Parkplätze verloren. Aus Sicht der Agendagruppe erscheint dies jedoch vertretbar, wenn dadurch die Verkehrssicherheit insbesondere für schwächere VerkehrsteilnehmerInnen wie FußgängerInnen und Kinder erhöht werden kann.

 

 
   
   
   

 Abschied nehmen im globalen Dorf
Begräbnisrituale und Jenseitsvorstellungen
Islamische, jüdische undA christliche Begräbnisrituale in Wien
Begräbnisrituale standen im Zentrum des letzten Projektes der Agenda Gruppe Interkulturelles Zusammenleben. Wir gingen der Frage nach, welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten in den Begräbnisritualen der einzelnen Glaubensgemeinschaften bestehen. VertreterInnen der Glaubensgemeinschaften und der Historiker Herr Prof. Bandion referierten über den kulturellen und historischen Umgang mit dem Tod. Welche Rituale und Regeln gibt es, die den Abschied erleichtern sollen? Die Friedhofsbegehungen waren sehr gut besucht.
Veranstalterin:
AgendaGruppe Interkulturelles Zusammenleben in Kooperation mit der Bücherei Liesing, Verein MITEINAND, VHS Liesing, Steyler Missionare und mit freundlicher Unterstützung der MA17.

   
   
   
   

 Grüntöne 23
Der Film "23 Grüntöne" der Grüngruppe wurde am 29.06.07 um 21:00 Uhr im Vorprogramm des Volxkinos im 23. Bezirk in Alt Erlaa auf der Zirkuswiese gezeigt.

   
   
   
   

 Agenda21/23 wurde verlängert!
Die Lokale Agenda 21 startete im 23. Bezirk im März 2004 und wurde damals für vorerst 3 Jahre befristet. Nun haben sich die Stadt Wien und der Bezirk darauf verständigt, den Agendaprozess im 23. Bezirk für zwei weitere Jahre zu verlängern. Die Finanzierung wird wiederum von der Stadt Wien und vom Bezirk sicher gestellt. Die Verlängerung der Agenda 21 wurde sowohl in der Bezirksvertretung als auch im Gemeinderat von fast allen Parteien beschlossen. Lediglich die Bezirks- und Stadträte/-innen der FPÖ stimmten gegen eine Verlängerung.
Da nun mit Anfang März 2007 die erste Periode der Lokalen Agenda 21 im 23. Bezirk abgeschlossen dein wird, möchten wir diesen Newsletter dazu nutzen, Bilanz zu den letzten 3 Jahren zu ziehen und den Stand der Dinge bei den einzelnen AgendaGruppen ausführlicher zu beleuchten. Soviel steht jedenfalls fest: die Ergebnisse können sich sehen lassen! Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Personen, die sich für die Lebensqualität im Bezirk eingesetzt haben!

   
   

   
   

Stationen für Generationen
In unterschiedlichen Gruppen, die von jeweils 2 Jugendlichen der 5F geleitet wurden konnten die Frauen und Männern tanzen, singen, plaudern, Bingo spielen oder an der Sitzgymnastikgruppe teilnehmen. Die Stationen waren gut besucht und die TeilnehmerInnen hatten gemeinsam viel Spaß. Zum Abschluss präsentierten die Jugendlichen gemeinsam mit der Musikprofessorin Kerstin Böhm einstudierte Songs und bekamen dafür viel Applaus. Die TeilnehmerInnen des Nachmittags bedankten sich für das Engagement der Jugendlichen und regten an, wieder gemeinsam etwas zu machen.
Nächste geplante Veranstaltung:
19. 4. 2007: Generationentunier - ein Minigolftunier mit der 5F und BesucherInnen verschiedener PensionistInnenklubs. Bei Schlechtwetter wird ein Billiardtunier daraus.
>>> mehr: antonkriegergasse

   
         
 

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