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Aktuelles


           
     
     

Aktuelles


Weg- Kreuzungen
zwischenkulturelle Texte - Anthologie (Edition Volkshochschule)

Ergebnisse einer interkulturellen Schreibwerkstatt für Autorinnen
In Zusammenarbeit mit der Wiener Volksbildung


Es lesen die Autorinnen:
Anna MWANGI (Ungarn/Österreich)
Ishraga M. HAMID (Sudan/Österreich)

Gastautor: Robert SCHINDEL
Moderation: Eva Schmidt (Hg.)

In der Anthologie „Weg-Kreuzungen“ schreiben Autorinnen mit Migrationshintergrund oder mit Deutsch als Erstsprache poetische Texte über Menschen, die ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen verlassen mussten und versuchen, sich in Österreich eine neue Existenz zu schaffen. Mit unterschiedlichen stilistischen Mitteln wird versucht oft schwierige Aspekte des Zusammenlebens in unserer multikulturellen Gesellschaft literarisch zu präsentieren.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
   
   

AgendaForum
Buchpräsentation: Spuren des Lebens
Das Buch „Spuren des Lebens“ das in monatelanger Arbeit der Agendagruppe Generationen (SchülerInnen d. antonkriegergasse) in Kooperation mit dem „Haus am Mühlengrund“ entstand, belegt wieder eindrucksvoll was Jugendliche in Zusammenarbeit mit Seniorinnen und Senioren zustande bringen. Manfred Car und Lisann Beyer (Projektleitung) „choreografierten“ dieses eindrucksvolle Buchprojekt. Biografische Auszüge aus dem Leben von Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses am Mühlengrund und Persönlichkeiten, die sich in unterschiedlicher Weise für die Bezirksentwicklung in Liesing einsetzen, geben Einblick in vielfältige Erfahrungen und Interessenslagen.

In vielen Gesprächen haben die Jugendlichen neben dem Kennenlernen unterschiedlicher Erfahrungswelten und Lebensrealitäten auch den Aufbau von Wissen und Kompetenzen gefördert, die nicht zuletzt wichtig sind für ein gutes Miteinander im 23. Bezirk. Finanziell unterstützt wurde das Buch durch „das BIPA Schulprojekt“, dadurch wurde der Buchdruck ermöglicht.

Das Buch wurde am 24.11.2011 im Haus am Mühlengrund präsentiert, ca. 200 Personen nahmen teil.

Fotos zur Buchpräsentation finden Sie HIER.
Ein Video zur Buchpräsentation gibt es HIER.

Anbei ein Video zur Präsentation der Erfahrungsberichte zum Thema "Generationendialog bei der Ausstellung "Die Stadt ist uns nicht egal" sowie zur Buchpräsentation im Haus am Mühlengrund.

Jung und Alt: Generationendialog

 





   
   
   

Eröffnung des Zaubergardens Willergasse
am 24.09.2011
Zum Eröffnungsfest des Zaubergarden der Kinder aus der Wohn-
hausanlage Willergasse in Rodaun gab es bereits die ersten Säfte aus Gartenkräutern und -blühten. Paradeiser, Paprika und Salat sind zum Ernten bereit.
Die Kinder der Wohnhausanlage haben hier gemeinsam mit der Initiatorin Gitti Elsensohn, ihrem Team und mit der Unterstützung von Wiener Wohnen, der Agenda 21 Plus Liesing, dem Bezirk Liesing und zahlreichen SponsorInnen einen Garten geschaffen, der als Integrations- und Naturlehrgarten für alle, die hier leben, gedacht ist.
Die Kinder lernen gemeinsam die Natur kennen, legen Blumenbeete an, pflanzen Karotten, Kohl und Bohnen, lernen Rosen schneiden und das Paradeiser nicht im Supermarkt wachsen. Freunde finden, gemeinsam etwas aufbauen und unternehmen, zusammen etwas Neues entdecken, gegenseitige Anerkennung und gegenseitiger Respekt, als wichtige Bausteine für die Zukunft, ist das Ziel dieses Gartenprojektes. Egal aus welchem Land sie kommen gemeinsam sind die Kinder stark und können den Garten aufbauen. Integration ist hier ein besonderes Anliegen.
Fotos dazu finden Sie hier.

 


   
   
   


Enthüllung des Kunstobjektes Meilenstein
Die Agendagruppe arbeitete an einem weiteren Kunstobjekt, das an der Liesinger Kunstmeile mit Unterstützung der MA45 aufgestellt und am Sonntag den 23.10.2011 feierlich eröffnet wurde.
Der Meilenstein ist eine Skulptur aus Beton, die Dank großzügiger Unterstützung von Lafarge Beton GmbH realisiert werden konnte. Es wurde gemeinsam mit Lafarge Beton eine eigene Rezeptur entwickelt, die sich für ein solches Unterfangen besonders eignet. Der ökologische Baustoff unterstreicht einerseits die Nähe zur Natur und wird andererseits durch seine Gestalt zu einem Kunst-Werk. Das Relief auf einer Seite des Meilensteines stellt das Fließen des Liesingbaches und das Ineinanderfließen von Kunst und Natur dar.
Dem Ziel Kunst im Alltag sichtbar werden zu lassen und allen BewohnerInnen des Bezirkes einen freien Zugang zu Kunst zu ermöglichen wurde mit der Kunstmeile schrittweise erfüllt.
Fotos von der Eröffnung finden Sie hier.

 

   
   
   

4. Wiener Nachbarschaftstag 2011
Trotz Regen und Windböen – Bunter Trubel beim Straßenfest in der Putzendoplergasse

Unter dem Motto „Solidarisches Zusammenhalten in unserem Gemeindebau“ veranstaltete die Lokale Agenda 21 Plus in Liesing gemeinsam mit dem Mieterbeirat und der VHS „da capo“ ein Straßenfest für Jung und Alt in der Putzendoplergasse.

Das Straßenfest war ein voller Erfolg. Trotz des unbeständigen Wetters kamen zahlreiche BewohnerInnen der Putzendoplergasse, um das interkulturelle und spannende Rahmenprogramm zu erleben und die kulinarischen Köstlichkeiten aus Afghanistan, Anatolien und Österreich zu probieren. Auch die politischen VertreterInnen der Steuerungsgruppe der LA21 Plus besuchten das Straßenfest. Bezirksvorsteher Manfred Wurm, Bezirksvorsteher - Stv. Gerald Bischof und Brigitte Krupitza und Ernst Paleta von der ÖVP plauderten entspannt mit den BesucherInnen des Straßenfestes. Die Red Biker – Sicherheit im Verkehr, die Agenda Gruppe Radfahren in Liesing, die Japanhilfe von Frau Stropek und Herr Hohn vom Grubenbahnmuseum Knappenberg informierten die Anwesenden an eigenen Thementischen. Vor allem die kleinen Gäste kamen beim Kinderschminken, Dosenwerfen und beim Spielzeugflohmarkt auf ihre Kosten. Begeistert waren die BesucherInnen auch von den tänzerischen Darbietungen der VHS – Bauchtanzgruppe, wie auch vom musikalischen Zusammenspiel der Saz Darbietung und der Gruppe Edi und Willi. Ein interkulturelles Fest, das Menschen aus vielen Nationen aus dem Gemeindebau zusammenbringt.
Das kleine aber feine Straßenfest hat alle überzeugt.

Mehr Fotos gibt es hier.

 



   
   
   

Konferenz zur Lokalen Agenda 21 in Wien
am 11. Mai 2011 im Wiener Rathaus

„Die Lokale Agenda 21 ist ein Erfolgsprojekt. Sie soll über 2012 hinaus bestehen bleiben und wir wollen sie weiterentwickeln und
verbessern.“ Mit diesen Worten eröffnete Vizebürgermeisterin
Mag.a Maria Vassilakou am 11. Mai 2011 die LA21-Konferenz im Wiener Rathaus.

Weitere Infos finden Sie hier.

Videos dazu finden Sie hier:
Konferenz, Podiumsdiskussion

Fotos dazu finden Sie hier.

 

   
   
   


Mit der Kraft der Sonne in Richtung Zukunft!
Solarkraftwerk der Agendagruppe +solar von
BV Wurm offiziell eröffnet!


Nach einer langen und intensiven Vorbereitungszeit konnte im Herbst 2010 die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule antonkrieger-
gasse errichtet werden. Mit der sonnigen Jahreszeit beginnt nun die Anlage auch ordentlich Strom zu erzeugen. Der Tag der Sonne, am 6. Mai 2011, war ein guter Anlass, die Anlage ausgiebig zu feiern.
Bezirksvorsteher Manfred Wurm freute sich in seiner Ansprache darüber, dass dieses Solarkraftwerk die erste Anlage auf einer Schule im 23. Bezirk ist, die umweltfreundlichen Strom produziert. Dies sei eine Vorbildwirkung für andere Schulen, soll aber auch Privatper-
sonen anspornen, in diese zukunftsfähige Technologie zu investieren. Der besondere Dank gilt der Agendagruppe +solar, die das Projekt mit viel Engagement zur Umsetzung brachte, und den zahlreichen privaten Spendern, die für die finanziellen Mittel sorgten.
Manfred Car, Lehrer und Projektleiter an der Schule antonkrieger-
gasse würdigte den Einsatz der Schüler und Schülerinnen, die nicht nur für das musikalische Rahmenprogramm bei der Eröffnung sorgten, sondern bei der Montage der Photovoltaikanlage selbst mithalfen.
Ein großes Transparent am nicht mehr im Einsatz stehenden Schorn-
stein der Schule setzt ein weithin sichtbares Zeichen, dass mit dem Solarkraftwerk in der antonkriegergasse eine umweltfreundlichere Zukunft angebrochen ist.

Fotos dazu gibt es hier.

 

   
   
   


Spuren des Lebens

„Spuren des Lebens“ ist ein Kooperationsprojekt der Agenda mit
der Schule antonkriegergasse und dem PensionistInnen Haus am Mühlengrund. Eingereicht im Rahmen der Ausschreibung Bipa Schulprojekt wird es mit 5.000.—gefördert. Das Ergebnis wird ein
Buch mit ca. 60 kurzen biografischen Geschichten sein, erzählt von
älteren Frauen und Männer. Die Interviews werden von Jugendlichen sensibel geführt, Lisann hat als Projektleiterin das Ruder fest in der
Hand. Die Themenstellung war kurz und bündig „eine außerordentliche Geschichte aus meinem Leben“.

 





   
   
   


Junior meets Senior

„Junior meets Senior“ haben sich Prof. Manfred Car, Projektleiter
Marco Hainz (Klasse F1) und ca. 15 Jugendliche aus der Schule antonkriegergasse gedacht und getan. Im Zeitraum von Februar
bis Juni 2011 werden 14-tägig BewohnerInnen vom Haus am Mühlengrund zum Spazierengehen und Spielen eingeladen. Die Stimmung beschreibt vielleicht am besten folgender Ausspruch
eines Jugendlichen „wer nicht mehr will oder kann geht mit ins Leo“ – das ist ein Schwingkegelraum.

 
   
   
   


Solarkraftwerk der AgendaGruppe +solar
produziert bereits Strom!

Nach einer langen und intensiven Vorbereitungszeit konnte Ende Oktober die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule antonkriegergasse errichtet werden. SchülerInnen halfen bei der Montage der Anlage, die von der Firma raymann geliefert wurde, mit. Die Finanzierung erfolgte über Spenden von Privatpersonen, einzelnen Parteien und über Förderungen der Stadt Wien.
Einen herzlichen Dank an alle, die diese Umsetzung ermöglichten!
Weitere Infos hier.

 

   
   
   

Partizipatives Gruppenbudget 2010 der Lokalen Agenda21 Plus Liesing vergeben!
Die ehrenamtliche Arbeit der Agenda-Aktiven in Liesing wird im kommenden Jahr durch ein partizipatives Gruppenbudget unterstützt.
Was ist das partizipative Gruppenbudet?
Seit dem Jahr 2010 steht den AgendaGruppen ein gemeinsames Gruppenbudget von 1.500 € zur Verfügung. Ideen und Aktivitäten von AgendaGruppen werden damit direkt unterstützt. Die AgendaGruppen in Liesing konnten hierzu Projektideen einreichen. Die Vergabe der Mittel erfolgte durch eine Jury aus AgendaAktiven.
Wie wurde entschieden?
Das partizipative Gruppebudget wurde von der Jury je zur Hälfte folgenden Projekten zuerkannt:
„DER MeilenSTEIN“ der AgendaGruppe Kunst
Entstehen soll 2011 eine neue gemeinsam entwickelte Skulptur aus kleinen Bruchstücken von Marmorsteinplatten. Der Baustoff ist ein ökologischer Baustoff und unterstreicht einerseits die Nähe zur Natur und wird andererseits durch seine Gestalt zu einem Kunstwerk. Natur und Kunst fließen ineinander. Das Kunstobjekt soll wieder an der Liesing platziert werden und die bereits vorhandene Kunstmeile ergänzen.
„Öffentlichkeitsarbeit Klimaschutz“ der AgendaGruppe +Solar
Nach fünfjähriger Planungsarbeit wurde am 18.10.2010 die Photovoltaikanlage auf dem Dach des RGORG 23 antonkriegergasse fertig gestellt. Etwa 3200 Kilowatt Strom werden in Zukunft pro Jahr in das Netz eingespeist und damit fast 2 t CO2 Einsparung bewirkt.
Ein Display im Pausenhof über dem Schuleingang wird die Stromerzeugung und CO2 Einsparung anzeigen - von der Straße ist jedoch von der Anlage und der Arbeit für den Klimaschutz nichts zu sehen.
Daher soll der ehemalige Schornstein der Schule, der als eine „Landmarke“ weithin sichtbar ist, an der Ostseite in seiner oberen Hälfte mit einem stabilen Transparent versehen werden, das auf die umweltfreundliche Stromerzeugung hinweist.

 
   
   
   

Gemeinsam am Mühlengrund

Unter dem Motto „innovativ – intergenerativ – interkulturell“ gab es am 24.11.2010 eine gemeinsame Veranstaltung der AgendaGruppe Generationendialog mit dem Haus am Mühlengrund. 120 Frauen und Männer, Schülerinnen und Schüler gestalteten den Nachmittag mit unterschiedlichen Spielen wie Bingo, Plauderecke und Singen interaktiv.

In der zweiten Hälfte des Nachmittags wurde gedichtet, konzertiert und gesungen, die DichterInnen und InterpretInnen zwischen 18 und 88 Jahren mit Mandoline, Gitarre, Gedichten und Texten in englischer, französischer, deutscher, türkischer und chilenischer Sprache boten Vielfältiges.

Der Generationendialog ist ein wichtiges Element in der Bezirksentwicklung und trägt sicher zum besseren Verständnis zwischen den Generationen bei. Der gemeinsame Tenor war möglichst bald aber spätestens im März 2011 wieder ein gemeinsames Thema im Rahmen der Generationen und Interkulturalität zu bearbeiten. Dir. Hempt vom Haus am Mühlengrund, Seniorenbeauftragter Herbert Gerobl, Prof. Manfred Car, Sabine Steinbacher und die AgendaGruppe Generationendialog bedanken sich für einen engagierten und gelungenen Nachmittag.
Fotos

 



       
   
       



Spannende Diskussionen beim Agendaforum in Liesing

Das Forum der Agenda 21 Plus fand am Sonntag, 19.09.2010 im Bezirksmuseum Liesing statt.

Wir sind Viele! - Wer ist Wer? Ein Agendaforum für ein Interkulturelles Zusammenleben und gegen Rassismus!
Biz çoguluz! – bizler kimler? Kusaklar interkültürel birlikte yasamdan yana, kusaklar irkçiliga karsi!
Mi smo razliciti! – Ko je ko? Generacije za zajednicki život razlicitih kultura, generacije protiv rasizma!

Die Agendagruppen Interkulturelles Zusammenleben, Generationendialog und KUNST ermöglichten den über 80 Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung eine vielschichtige Auseinandersetzung zum Thema Ausgrenzung und Vorurteile. Die Veranstaltung zeigte auf, wie eine Bezirksentwicklung für ein konstruktives, interkulturelles und generationsübergreifendes Miteinander gelingen kann.

Bezirksvorsteher Manfred Wurm dankte bei der Eröffnung allen beteiligten Gruppen für das hohe Engagement gegen Rassismus und Vorurteile.
Ein für die Bezirksentwicklung konstruktives Miteinander gelingt dann, wenn alle Bevölkerungsgruppen Zugangsmöglichkeiten am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben haben. Die Veranstaltung der Lokalen Agenda 21 Plus in Liesing setzte dafür ein wichtiges Zeichen im Bezirk.

Den Auftakt zum Aktionstag machten die Schülerinnen und Schüler der antonkriegergasse mit dem VideoClip „Jugend im Gespräch“. Die Agendagruppe KUNST setzte sich mit Ihren Kunstobjekten und Bildern mit der Frage: „…was heißt Rassismus“ auseinander.

Wie das Thema "Interkulturalität" in der Literatur und im Theater behandelt wird, zeigten Jugendlich beeindruckend vor: Jugendtheatergruppe Metanoia – Umdenken der Evangelischen Pfarrgemeinde spielte Szenen aus Nathan der Weise, die Jugendgruppe Ayna - Spiegel des Vereins DIDF las Gedichte von Bertolt Brecht und Nazim Kikmet auf Türkisch und Deutsch und die Theatergruppe der Schülerinnen und Schüler der antonkriegergasse führte das Stück „Farben“ auf.

Im Politischen Salon diskutierten Gerald Bischof von der SPÖ, Ernst Paleta von der ÖVP Liesing, Georg Irsa von den Grünen und Andrea Binder-Zehetner, Geschäftsführerin des Vereins Lokale Agenda 21 mit dem Publikum über die Zukunftsperspektiven für ein generationsübergreifendes und interkulturelles Zusammenleben in Liesing und über die Möglichkeiten und Grenzen des Miteinanders. Die FPÖ Liesing hat sich gegen eine Teilnahme am Politischen Salon entschieden.

Musikalisch untermalt wurde das Programm von der HipHop Gruppe „Mittagsbrunch“ mit L.E.0 Zandu, Eduard Giffinger und Manfred Car am Akkordeon, Düzgün Çelebi mit Band und der Chor der Schülerinnen und Schülern der antonkriegergasse.

 













       
   
       


MitmachKUNST
3. Wiener Nachbarschaftstag an der Liesing | 2
8.5.2010

Der Europäische Nachbarschaftstag hat in vielen Ländern eine mehrjährige Tradition. In den letzten Jahren feierten weltweit bereits mehr als 9 Millionen Menschen in 1100 Städten den Tag der Nachbarschaft in ihren Städten und Stadtvierteln. Wien beteiligte sich in diesem Jahr mit über 65 Veranstaltungen an dieser Aktion.
Die Liesinger Nachbarn trafen sich diesmal an der Liesing bei den Holzobjekten: BaumArt. BV Wurm eröffnete den Nachbarschaftstag mit seinen zahlreichen Aktivitäten und Angeboten.
Die AgendaGruppen Grünplan 23 und Radverkehr informierten über die grünen Potenziale im Bezirk und die neuesten Ideen zu einem Radwegenetz im Bezirk.
Die AgendaGruppe Kunst lud die PassantInnen zur MitmachKunst ein.
Es wurde gezeichnet oder gemalt, porträtiert und es entstanden zahlreiche Objekte aus Ton. Das schöne Wetter, die Angebote und die gute Musik lockten zahlreiche Nachbarn zu einem kurzen Stopp. Neue Kontakte wurden geknüpft und Erfahrung u.a. über die Radwege wurden ausgetauscht.
Fotos dazu finden Sie hier.

 


       
   
       


Die Wandertournee „ECHTE GEH’N NICHT UNTER oder WÜRDEN WIR NEIN SAGEN? VI,
die sich mit einem vergleichenden Blick auf NS-Propaganda zum Begriff Arbeit und heutigen, „ausländer“feindlichen Populismen rund um diesen Begriff gegen aktuellen Alltagsrassismus und Xenophobie wendet, war schon im letzten Jahr sehr erfolgreich. Heuer geht wieder ein interdisziplinäres Team von Kultur- und SozialarbeiterInnen auf die Strasse und tourt durch mehrere Bezirke Wiens, um an belebten Orten im öffentlichen Raum und auf Märkten mit Menschen über Antirassismus und etwaig historische Einflüsse auf heutigen Populismus zu reden.
Das Team verteilte [Post-]karten mit „merkwürdigen“ Bild- und Textzitaten aus den Medien. Die Karten dokumentieren in historischen Abbildungen die Situation Arbeitsloser in den 30er Jahren, NS-Propaganda zum Begriff Arbeit und die Begeisterung hoher Anteile einer Wiener Bevölkerung für den „Anschluss“. Zeitgenössische Motive wie etwa Polemiken von BloggerInnen auf so manchen Foren österreichischer Tageszeitungen werden dem gegenübergestellt. Ist es dieselbe „Fremden“feindlichkeit, mit der wir schon zu NS-Zeiten zu tun hatten? In der Diskussion werden platte Vorurteile und „fremden“feindliche Argumente aufgezeigt, wie sie von populistisch agierenden Kräften immer schon verwendet wurden. Heutige Polemiken rund um die Themen Arbeit, Wohlstand und Armut werden auf der Strasse diskutiert - Bereiche gesellschaftlichen Lebens, die nach wie vor und seit einiger Zeit verstärkt wieder zum Anlass für Parolen genommen werden, die Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen diffamieren, ausgrenzen und bedrohen.

Team und Unterstützung
Konzept: Alexandra Reill, kanonmedia; Dialogaktion im öffentlichen Raum: Katharina Gollonitsch, Jugendarbeiterin, Karin Gruber, Sozialarbeiterin, Marie Miklau, Schauspielerin, Alexandra Reill, Medienkünstlerin, Ambrol Stoika, Mediengestalter, Klaus Tauber, Schauspieler. In der Brigittenau, in Favoriten und in Wieden kooperiert das mobile Team mit den Teams aus der mobilen Jugendarbeit von Back Bone 20, Back on Stage 10 und Streetwork Wieden.

 





       
   
       



Mädchen- und Frauen Fußball Hallenturnier
07.02.10 MFFV ASKOE 23 & LA21plus - AgendaGruppe Interkulturelles Zusammenleben & Verein DIDF

5 Jahre MFFV ASKOE 23
5 Jahre für Gleichberechtigung im Sport

Ein gelungenes Event war das Mädchen- und Frauen Fußball Hallenturnier am Sonntag, 07. Februar 2010 in der Rundturnhalle Steinergasse (1230 Wien), das diesmal unter dem Motto „5 Jahre MFFV ASKOE 23, 5 Jahre für Gleichberechtigung im Sport“ stand. Das Turnier unter dem Ehrenschutz von ASKOE Wien Präsidentin Beate Schasching wurde gemeinsam mit der LokalenAgenda21plus Liesing / AgendaGruppe Interkulturelles Zusammenleben und dem Verein DIDF organisiert.

USC Landhaus (U11 + U13) und MFFV ASKOE 23 (A-Team, offene Altersklasse) kämpften mit insgesamt 16 anderen Teams in drei Altersklassen um die Titelverteidigung von 2009. Unter den ZuseherInnen waren u.a. Manfred Wurm, der Bezirksvorsteher von Liesing, der die Preisverleihung des U13-Turniers vornahm. Ebenfalls vertreten waren der stv. Bezirksvorsteher von Liesing, Ernst Paleta, die Bezirksrätin DIn Waltraud Schrittwieser, sowie die Vertreterin des Frauenstammtisches Liesing und Hietzing, Monika Wildauer, die gemeinsam den Spielerinnen des U11 Turniers die Pokale überreichten. Bei der Klasse Frauen übernahm Nilüfer Çakmak vom Bundesverband der MigrantInnen die Siegerinnenehrung.
Die detaillierten Ergebnisse und ab 10.02. auch Fotos in Druckqualität sind unter http://mffv.free.pages.at/ downloadbar.
Mit dem Turnier wurde die Unterrepräsentation von Mädchen und Frauen im Fußball aufgezeigt, problematisiert und entgegengewirkt. Gleichzeitig wurde auch das Themas Integration / Antirassismus und Fußball ins Zentrum gerückt. Im Frauenfußball sind vielfach Spielerinnen mit Migrationshintergrund zu finden. Insofern ermöglicht dieser Bereich ein spielerisches Miteinander unterschiedlicher kultureller Herkünfte und den Erwerb sozialer Kompetenzen abseits gängiger Vorurteile.

 





       
   
       



Spannender Auftakt
der Lokalen Agenda 21 Plus in Liesing

Unter dem Titel „Kunst hat Platz“ fand am 23.11. im Festsaal des Liesinger Rathauses die Vernissage zur Ausstellung der AgendaGruppe Kunst statt. Mit Kunstskulpturen möchten KünstlerInnen ihren Beitrag zur Umgestaltung des Liesinger Platz leisten und haben hierfür unterschiedliche Entwürfe ausgearbeitet und präsentiert.
„Mehr Kunst für die Peripherie“ fordert Bezirksteher Manfred Wurm in seiner Eröffnungsrede und unterstreicht damit seine Forderung, dass Kunst im öffentlichen Raum nicht so wie bisher nur auf die Innenstadt konzentriert sein darf, sondern auch in Liesing ihren Platz finden muss.
Helga Hiebl, Obfrau des WUK im 9. Bezirk, hebt ebenfalls die große Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum hervor: „Kunst gehört zum Alltag und sollte vor allem auch im öffentlichen Raum präsent sein. Sie regt zum Nachdenken an, kann von allen betrachtet werden und ist ein unverzichtbarer Teil zur Demokratisierung der Gesellschaft“.
Die Veranstaltung ist ein Zeichen dafür, dass die Lokale Agenda 21 Plus ein wichtiger Bestandteil des Bezirkslebens geworden ist. Als Plattform steht sie für Menschen offen, die Ideen und Verbesserungsvorschläge für den Bezirk haben und an einer Erhöhung der Lebensqualität mitarbeiten wollen. Die bestehenden und teilweise schon umgesetzten Ideen und Projektvorschläge von aktiven BürgerInnen wurden eindrucksvoll in einer „Galerie der Nachhaltigkeit“ präsentiert.

Hier
finden Sie Bilder und ein Video von der Veranstaltung.
(von der Schule "antonkriegergasse")

Hier gibt es auch einen Filmbeitrag. (von Okto TV)


 





       



Kekse & Texte für Generationen

Mit einer sehr gelungenen Veranstaltung machte die AgendaGruppe Generationendialog im neuen Jahr wieder auf sich aufmerksam. Manfred Car und SchülerInnen des Realgymnasiums und der Fachmittelschule antonkriegergasse luden SeniorInnen vom Haus am Mühlengrund und Clubs ein, selbst geschriebene oder lieb gewonnene Texte zu präsentieren.
Die Jugendlichen brachten eine beeindruckende Palette von Liebes-gedichten über Balladen bis hin zu Liedtexten und Auszüge aus dem kleinen Prinzen dar: Nevena ein serbisches Liebesgedicht, übersetzt von Jelena, und schwer zu glauben, Steffi und Susi wagten sich an ein japanisches Liebeslied. Die Seniorinnen Fr. Friedrich, Fr. Prüller, Fr. Schneider und Fr. Felder unterhielten die Jugendlichen mit selbst geschriebenen Texten, die vom Wandel der Zeit erzählten, vom Leben im Haus am Mühlengrund, Schwänke aus der Jugendzeit und sogar ein Streit zwischen dem Kahlenberg und dem Leopoldsberg – wer gesiegt hat? Tja…… Carina und Helena, die den Generationendialog in der Steuerungsgruppe vertreten werden, stellten sich mit Mitschülerinnen in die schuleigenen Küche und backten nach altbewährten Rezepten unterschiedliche Kekssorten, um die Veranstaltung Kekse & Texte zu versüßen. Prominente BesucherInnen wie BV Wurm, Seniorenbeauftragter Gerobl, die Direktorin der Fachmittelschule Gaderer, der Direktor des Realgymnasiums Schmidt, die „gute Seele“ vom Haus am Mühlengrund Fr. Palmetzhofer und die Astronomen Hr. und Fr. Prof. Mucke waren sehr angetan von der Veranstaltung. Ein weiterer beeindruckender Beitrag das Generationenverständnis zu fördern und die gemeinsame Arbeit fortzusetzen. Die Jugendlichen wurden für ihr Engagement sehr geschätzt und für eine nächste gemeinsame Veranstaltung ins Haus am Mühlengrund eingeladen. Diese wird unter dem Motto „Generationen und Kulturen“ stattfinden.
Weitere Fotos und einen netten Film sehen sie hier:


 





   



Auf direktem Weg - und das ganz ohne Auto!
Verbesserungen für den Radverkehr gesucht!

Die ProjektGruppe Radverkehr hat sich aus der AgendaGruppe
„Grünplan 23“ entwickelt und setzt sich zum Ziel, im Bezirk ein
attraktives Radwegenetz mitzugestalten.
Denn die Vorteile des Radverkehrs liegen auf der Hand:
_Radfahren schützt das Klima
_Radfahren erzeugt (fast) keinen Lärm und keine Abgase
_Radfahren spart Geld
_Radfahren hält fit
_ Radfahren erhöht die Lebensqualität Die Gruppe hat bereits einen umfassenden Plan mit Vorschlägen für Radrouten unter Einbeziehung wichtiger Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs erstellt und diesen bereits den BezirksvertreterInnen und zuständigen Beamten vorgestellt. Dieser Dialog soll nun verstärkt werden.
Melden Sie sich im Agendabüro, wenn auch Sie an Verbesserungen für den Radverkehr mitarbeiten wollen!


 



   



Großes Interesse an den Themen der AgendaGruppe Ruhigeres Wohnen

Die AgendaGruppe Ruhigeres Wohnen startet nach der Agendapause nun wieder voller Elan die Gruppentreffen. Etwa 20 Gruppenmitglieder haben die ersten beiden Zusammenkünfte besucht, viele alte und neue Anliegen wurden diskutiert und Ideen für Verbesserungen wurden entwickelt.
Zum Thema Bahnlärm gibt es gute Nachrichten: das Budget für Lärmschutz entlang der Südbahn wurde von Seiten der ÖBB und der Stadt Wien beschlossen, die Lärmschutzmaßnahmen im Abschnitt Atzgersdorfer Straße bis Stadtgrenze können somit umgesetzt werden.
Das nächste Treffen wird dem Thema Verkehrssicherheit gewidmet. Wir freuen uns, dass Herr Lösch, Verkehrssicherheitsexperte der MA46, zu diesem Treffen kommen wird. Es können wichtige Informationen zu Verkehrssicherheitsaspekten erfragt werden, die Verbesserungsvorschläge, die für einige Kreuzungsbereiche entwickelt wurden, diskutiert und eventuell auch neue Lösungsvorschläge entwickelt werden.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen bei der Gruppe Ruhigeres Wohnen mitzuarbeiten und neue Themen einzubringen.


   
       



Mitmach-Kunst an der Kunstmeile Liesing

Für das kommende Frühjahr plant die AgendaGruppe Kunst eine weitere spannende Aktion. Am Nachbarschaftstag, den 28.05.2010 wird „Mitmach-Kunst“ entlang der Kunstmeile Liesing (zwischen Osram- und Gerberbrücke) angeboten. Die PassantInnen sollen angeregt werden, sich mit Kunst zu befassen. Die Künstlerinnen und Künstler leiten an und geben Anregungen, ein Kunstwerk entstehen zu lassen. Schauen Sie einfach vorbei und lassen sie sich inspirieren.
Weiterhin möchte die AgendaGruppe die Vergrößerung der Kunstmeile nicht aus den Augen verlieren und würde sich über weitere kunstinteressierte Menschen freuen, die mitarbeiten möchten. Es sind weder Vorkenntnisse noch sonstige besondere Voraussetzungen notwendig. Lediglich das Interesse an Kunst und die Freude am gemeinsamen Wirken ist gefragt.


 

   



AgendaGruppe Grünplan 23 – Lobbying für Grünflächen

Schwerpunkt der AgendaGruppe Grünplan 23 ist der Grünraum im Bezirk. Ziel ist es, den vorliegenden Grünplan zu überarbeiten und die vorhandenen Potenzialflächen und Vernetzungsmöglichkeiten für die
Natur und die Erholung im Bezirk noch intensiver herauszuarbeiten
und zu dokumentieren.
Beim ersten Treffen in diesem Jahr konnte bereits mit dem Bürovor-
steher des Bezirks Wolfgang Ermischer über die Möglichkeiten der
Vertiefung des Themas im Bezirk diskutiert werden. Diese Diskussion
mit PolitikerInnen und Stadtverwaltung wird weiter geführt, um die Bedeutung der Grünflächen in und für Liesing stärker bewusst zu machen.
Die Gruppe lädt alle an diesem Thema Interessierten ein, bei den kommenden Treffen mitzudiskutieren.


 

   



Erhält die Schule antonkriegergasse endlich die geplante Photovoltaikanlage?

Gut Ding braucht Weile, vor allem dann, wenn Projektideen ihrer Zeit voraus sind. So könnte man die Situation der AgendaGruppe solar+ beschreiben, die schon seit einiger Zeit an der Umsetzung einer großen Photovoltaikanlage im Bezirk arbeitet. Nun scheint es endgültig ernst zu werden: noch im Frühjahr 2010 soll die geplante Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schule antonkriegergasse errichtet werden. Wir werden vom Fortschritt der Arbeiten berichten.


 

   



AgendaGruppe Interkulturelles Zusammenleben startet mit neuen Aktivitäten ins Jahr 2010

Unter dem Motto: „Interkulturelles Zusammenleben findet im gleichberechtigten und gemeinsamen Austausch statt“ greift die Gruppe wieder aktuelle gesellschaftliche Themen zu Interkulturalität in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Freizeit, Politik, Migration und Asyl auf.
Auftakt macht am Freitag 26.3.2010, um 18.00 eine Lesung von Walter Eckhart zur Geschichte des Uhudlers: „Uhudler ein Wein mit Geschichte. Vom Wein der Gesetzlosen zur regionalen Köstlichkeit.“ Im Anschluss Verkostung von Uhudler-Weinen aus dem Burgenland. Ort: AgendaBüro Liesing.
Voraussichtlich im April findet eine Informationsveranstaltung zu Fördermöglichkeiten im Bereich Interkulturalität statt. Die Magistratsabteilung für Integrations- und Diversitätsangelegenheiten der Stadt Wien (MA17. Projekt) sowie Oead – Nationalagentur Lebenslanges Lernen werden über Unterstützungsmöglichkeiten informieren.
Noch im Juni soll unter dem Motto „Lernen wir den Bezirk und die Umgebung gemeinsam besser kennen“ eine Stadtrundfahrt für Frauen und Freunde stattfinden.
Und auch Veranstaltungen im Herbst werden schon geplant:
Generationen für Interkulturelles Zusammenleben. Generationen gegen Rassismus. Ausstellung und Podiumsdiskussion, Kooperationsveranstaltung mit der AgendaGruppe Generationendialog (voraussichtlich September 2010).
VISIBLE - Filmvorführung und anschließende Diskussion mit der Regisseurin Marika Schmiedt. VISIBLE macht von der Lagergemeinschaft Ravensbrück gesammelte Videointerviews mit Überlebenden der Konzentrationslager als Filmreihe zugänglich (voraussichtlich Oktober/November 2010)


   
   


Biowichtl Hauszustellung unterstützt als Agendabotschafter die Agenda 21 Plus!

Informationen zur Agenda 21 Plus werden ab sofort auch über Biowichtl Hauszustellung Interessierten Personen zugestellt. Wir freuen uns, dass das Unternehmen die Anliegen der Agenda 21 Plus über ihren KundeInnen weiterträgt.
Biowichtl Hauszustellung liefert geschmackvolle Bio-Lebensmittel (größtenteils von österreichischen Erzeugern) auf Bestellung in ganz Wien direkt ins Haus, ab € 40,-- Bestellwert. Auch Abholung vom Lager in der Liechtensteinstrasse 121 (an der Vereinsstiege) ist möglich.
Bestellen Sie bequem über den Webshop im Internet oder telefonisch aus dem Katalog: Biowichtl Hauszustellung, Liechtensteinstraße 121, 1090 Wien, 01/4801010, www.biowichtl.at

 
         
 

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